Die Religion in Carmoth

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Der einzige lokale Gott ist Wibolt mit den zwei Gesichtern. Das eine ist das gütige, das lächelnde; das andere ist das kalte, ernste Gesicht. Beim täglichen Gebet offenbart sich Wibolt den Gläubigen, indem er ihnen sein Gesicht zeigt. Die Priester sind im Deuten zusätzlicher Erscheinungen sehr präzise und tatsächlich kann jeder geweihte Priester das Gesicht Wibolt's in jedem Geiste lesen, sollte er das Verlangen danach haben. Diese Gabe wird jedoch nur begrenzt und dann kontrolliert eingesetzt, da es ein sehr privates Ritual ist, welches der Betroffende mit seinem Gott teilt.

Wer schlechtes tut, muß das kalte Gesicht des Gottes so lange ertragen, bis er Wiedergutmachung geleistet hat. Das "Gesicht-Sehen" wird de facto nur bei sehr schweren Fällen in der Justiz verwendet.

Wibolt ist sowohl der Gott der Fruchtbarkeit als auch der Herrschaft. Das Volk ist sehr gläubig, da es praktisch jeden Tag Kontakt zu seinem Gott hat. Versuche andere Religionen in Carmoth zu verbreiten werden mit schweren Mißtrauen beobachtet.

Arbeit ist der einzige Weg, um im Leben nach dem Tode glücklich zu werden (außer man ist hochgeboren oder Priester). Das Volk ist zufrieden, denn da Wibolt ein Befürworter des Lichtes ist und extrem viel Wert auf Ehrlichkeit legt, ist die Verbrechensrate in Carmoth sehr gering. Wer könnte es schon ertragen, Tag für Tag das kalte Gesicht seines Gottes zu erblicken? Sobald ein Kind geboren wird, ist es dem Gott Wibolt geweiht und steht mit ihm in Verbindung. Das Kopfscheren ist ein Zeichen der Demut und Ehrfurcht, denn kein normaler Carmothaner würde freiwillig seinen Kopf scheren lassen. Und dies wird bei den meisten auch kein zweites Mal geschehen! Außerdem ist das Antlitz Wibolts ein Ansporn für jeden freiwilligen Arbeiter des Lehens.