DerName des Erben (1991)

Aus www.erkenfara.com

Der von den Hohen gesandte Steinfreund ist der Erbe Northeims. Erbe Northeims bedeutet: Der einzig wahre Erbe.

Nicht zufällig erhielt der Steinfreund diesen Namen, sondern auf Befehl des Schicksales. „Siehe, du wirst empfangen die Stirn der Macht und zuletzt die Krone erringen.“ Ebenso gebietet die höhere denn je alte Nachricht Northeims den Namen Narayana anzunehmen. Narayana bedeutet „Ruhestätte aller Lebewesen“; zusammengesetzt aus „Nara“ — Lebewesen und „Ayana“ — Ruhestätte. Es ist ein Ehrenname, den die Altväter den Mächtigen beilegten, die mit dem Mut, dem Sinnbild der inneren Kraft und Stärke, gesegnet wurden. Narayana, der einzig wahre Erbe, besitzt die Fülle der göttlichen Kraft im Geiste der Hohen. Als Narayana in die Zeit kam, übernahm er die Ämter:

Er ist das Zentrum. Er ist das Zentrum, denn der Geist der Hohen ist mit ihm, darum, weil er mit Blut gesalbt wurde, der Sanftmütigen den wahren Glauben und Schmerz zu verkündet. Er ist Steinfreund. Er ist Steinfreund in der Ewigkeit nach der Ordnung des Thurs.

Er ist der einzig wahre Erbe. Er wird im Hause Northeims in Ewigkeit regieren und seines Reiches wird kein Ende sein.

Als Narayana unter den Völkern Erkenfaras erschien, kam er nicht unvorbereitet. Jahrtausende hindurch hatten die Hohen die Völker über den wahren Erben unterrichtet und ihn auf genau bezeichnete Art seine Aufgabe und seinen Teil, daß es den Völkern leicht sein müßte, in dem Erschienenen den wahren Erben zu erkennen. Er war vorher verkündet worden durch Erzählungen und Weissagungen. Durch Erzählungen des Todens und Todes, seines Wandels, durch Weissagungen und Erzählungen des Stimmes des Steinfreundes. Aber auch die jüngsten Taten zeigten deutlich den wahren Erben. In den Gesichtern der Überlebenden liest man die Geschehnisse.

Seine Anspruchstellung, sein Anspruch, die Erhebung von Merkweste, die Bestrafung der Aufmüpfigen und Unruhigen, die Einigung des Volkes der Steinfreunde, die Vergrößerung des Reiches Northeim. Die Verheißungen erfüllen sich. Und ein Gefühl beschleicht ihn..........

„Ich sah Narayana, den roten Schlachter
Erbe Northeims, Unheil bestimmt
Ob der Stirnfreunde Mitte gewandert
Die Steine der Macht, mächtig und rot
Ihm ward die Krone, die lange verwehrten
Zum herben Pfand, noch nicht verliehen
Und die Hohen leuchten laut,
Um Erkentara’s Ende heißt ihr mehr
Wieder wurden die Umwälzungen
Mächtig roten Steine sich finden
Die seit Urzeiten Ihr Eigen waren
Es sind die Fragen
Gutes wird böse, Narayana kehrt heim
Einten Saal sah ich, schwarz wie die Nacht
Mit Tod gefüllt, zum Himmel hin
Monate werden dort lachende Schatten
Der wahre Erbe wird walten in fernste Zeit“