Örnsgard
| Örnsgard | |
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| Wahlspruch |
Frei wie die Adler |

Örnsgard (ᛟ ᚱ ᚾ ᛊ ᚷ ᚨ ᚱ ᛞ) ist das jüngste und kleinste Reich Erkenfaras. Es ging aus einem Putsch gegen Nordheim hervor.
Entstehungsgeschichte
Im Jahre 2025 verschwand Bofhur Belisson, der Jarl von Dyrcan unter mysteriösen Umständen. Sein Bruder Fo Passus Belisson, der seit dem Bündniskrieg in Theostelos lebte, reiste unverzüglich nach Nordheim um seinem Bruder beizustehen. Die dunklen Träume die ihn schon länger quälten, sowie die letzten Nachrichten von Bofhur beunruhigten ihn sehr.
Fo sprach vor dem Jarlsrat. Uljarl Ursus McFiann entschied, das Fo für Dyrcan sprechen solle, solange Bofhur verschwunden ist. Fo übernahm die Burg Örnsgard in Dyrcan und begann mit der Suche nach seinem Bruder.
Doch Geduld war dabei nicht sein Stärke, die Suche wurde zur Besessenheit. Die anderen Jarls unterstützen ihn, doch ging ihm das alles nicht schnell genug. In seiner Raserei behauptete er vor der Welt, Magie angewendet zu haben, um seinen Bruder endlich ausfindig zu machen.
Das führte zu großer Bestürzung und Mißtrauen unter den Nordheimern. Uljarl Ursus McFiann entzog Fo daraufhin jegliche Unterstützung und verbannte ihn aus Nordheim, Herold Ormunder konnte seinen Zorn ob dieses unglaublichen Fehltritts kaum bändigen. Aus Wut sprach sich Fo im Gegenzug vom Bunde Nordheims los und wählte den Weg des Putsches.
Dyrcan war erneut führerlos.
Von nun an auf sich alleine gestellt nahm Fo die Suche in die eigene Hand. Er kehrte zur Burg Örnsgard zurück die sich hoch über den Nebeln des Skjolgrind erhob. Die Männer und Frauen der Burg standen zu ihm. Wenige an Zahl, doch stark in Treue, erwählten sie den schwereren Pfad. Nicht auf Befehl, sondern aus alter Verbundenheit zu Dyrcan.
Es begab sich jedoch, dass Fos Aktivitäten nicht unbeobachtet geblieben waren. Späher aus Drakeguld, das eine gemeinsame Grenze zu Örnsgard besitzt, hatten ein Ritual im grenznahen Gebiet beobachtet. Offensichtlich hatte Fo Passus Belisson seine Verbindungen nach Theostelos genutzt, um heimlich Priester von dort kommen zu lassen.
Die Magie, die er angeblich gewirkt und vor der Welt erklärt hatte, schien in Wahrheit eine Anrufung der Götter gewesen zu sein!
Als die Späher zu ihrer Herrin zurückkehrten und von ihrer Beobachtung berichteten, wurde sie nachdenklich. Falls es sich tatsächlich um göttliches Wirken und nicht um Magie gehandelt hat, wäre der Grund für Fos Verbannung ungerechtfertigt.
Maéva beriet sich daraufhin mit Ormunder, der Fos Anspruch und Ansinnen ja zunächst unterstützt hatte. Er teilte zwar Maévas Ansicht, doch hatte er große Bedenken. Einerseits, meinte es Fo Passus tatsächlich ehrlich? Anderseits, wie könnte man Ursus davon überzeugen, die Verbannung aufzuheben?
Für den ersten Punkt sah Ormunder eine schnelle Lösung: Fo wurde heimlich zum Isenstein gebracht, um sich der Maschine des Rechts zu stellen. Der Sturmratsführer widersprach: es sei kein Thing der Schatten, wenn ein Mann alleine der Maschine gegenübersteht. Ormunder befahl ihm dennoch, die Prüfung vorzubereiten. Die Götter und die Ahnen müssten genügen, da ein Verbannter nicht darauf zählen kann, eine Begegnung mit dem Jarlsrat zu überleben.
Fo Passus trat also vor die Maschine des Rechts und sprach die Eidformel: „Í myrkr tala vit sannleik.“ Dann legte er seine Hand auf den zentralen Griff. Nach einer kurzen aber scharfen Befragung leuchteten alle Runen auf, Dampf stieg hoch, und ein tiefes, resonantes Pochen erfüllt die Halle. Jeder Anwesende spürte, dass die Entscheidung getroffen ist – nicht allein durch menschliche Stimme, sondern durch das uralte Gleichgewicht von Recht, Runen und Götter.
Maéva und Ormunder einigten sich daraufhin, dass Fo vor dem Jarlsrat sprechen soll, damit er sich Nordheim erklärt. Obwohl das Auftauchen eines Verbannten für großen Tumult sorgte, wurde es Fo Passus gestattet, sein Verhalten und sein Vorgehen zu erklären. Obwohl der Jarlsrat nicht mit einer Stimme sprach, gestattete Ursus McFiann schlussendlich Fos Rückkehr.
Es gab jedoch einen erneuten Aufruhr, als er darum bat, die Heerfolge verweigern zu dürfen. Fo verlangte mit Verweis auf seine finsteren Visionen, dass alle seine Krieger seinen Bruder Bofhur suchen sollen und nicht für Nordheim in den Kampf ziehen können. Ursus gewährte ihm hierfür eine Frist von einem Jahr und einen Tag; sobald diese Zeit um ist, werde man dieses Abkommen besprechen müssen.
Nicht länger ein Abtrünniger, kehrte Fo Passus frohen Mutes zurück auf seine Burg Örnsgard. Sein loyales Gefolge gab ihm zu Ehren ein großes Fest, doch die Zeit drängte. So gab er am nächsten Morgen sofort den Befehl, die Anstrengungen für die Suche nach Bofhur zu verdoppeln. Er hatte eine Atempause gewonnen, die er unbedingt nutzen wollte; die Frist jedoch läuft in einem Jahr und einen Tag ab und ob es ihm gelingt, seinen Bruder zu finden oder der Rat ihn weiter unterstützt, wissen nur die Götter.
Charaktere
- Faelia Myrvík Die mit den Katzen tanzt
- Fo Passus Au der Suche nach seinem Bruder
- Jalmar Aus dem Norden
