Hymne an Hübbochonder: Unterschied zwischen den Versionen

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  Wer schnieft, das ist ja klar
  Wer schnieft, das ist ja klar
  ist dem Segen schon sehr nah
  ist dem Segen schon sehr nah
  wer fiebert, trägt den Glauben auf seine Stirne
  wer fiebert, trägt den Glauben auf der Stirne
  Und wer noch klar bei Kräften steht
  Und wer noch klar bei Kräften steht
  der hat den Sinn noch nicht erspäht
  der hat den Sinn noch nicht erspäht

Aktuelle Version vom 14. Mai 2026, 20:10 Uhr

Hymne an die Gottheit Hübbochonder

Melodie: "Come Out, Ye Black and Tans" von Dominic Behan
Text: Ursus Pater vom TuS Theostelos

[Strophe 1]
Im Theostelos zur Stund
hustet keiner ohne Grund
Jeder röchelt fröhlich durch die Stra-a-ßen
Und selbst der jüngste Wicht
erzählt gern von seiner Gicht
Rennt dauert auf das Klo wegen der Bla-a-sen

[Refrain]
Kommt all ihr Kranken raus
Die Gesunden lasst zuhaus
Wer gesund ist, ist ein echter Sünder
Heute geht es dir nicht gut
Doch schöpfe frischen Mut
Denn die Kranken sind erwählt durch Hübbochonder

[Strophe 2]
Wer schnieft, das ist ja klar
ist dem Segen schon sehr nah
wer fiebert, trägt den Glauben auf der Stirne
Und wer noch klar bei Kräften steht
der hat den Sinn noch nicht erspäht
denn Weisheit wohnt im Schleim und nicht im Hirne

[Refrain]
...

[Strophe 3]
Mancher bindet sich ein Tuch
vor den Mund, welch Frevelspruch
will den heilgen Atem wohl verwehren
Doch der Priester ruft: „Hinfort!
Husten ist ein Segenswort
und kein Stoff soll Gottes Wort entehren“

[Refrain]
...

[Strophe 4]
Wenn ein Kind die Masern hat
wird die ganze Nachbarschaft
frei zum Glaubensfest geladen
Mit den Pusteln im Gesicht
teilt man fromm das Heilsgeschick
ein bisschen Krankheit kann doch Keinem schaden

[Refrain]
...

[Strophe 5]
Wenn der Opa hustend lacht
hat er alles durchgemacht
Pocken, Grippe, Pest und kalte Füße
Jeder Knochen knackt im Takt
und er stöhnt laut wenn er kackt
Hämorrhoiden sind des Gottes liebe Grüße

[Refrain]
...