Askatia: Unterschied zwischen den Versionen

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<onlyinclude>Der größte Teil des Herzogtums [[Askatia]] besteht aus ausgedehnten Laubwäldern und Hochland. In der Provinz gibt es nur eine Region im Nordwesten die aus Tiefland besteht. Hier herrscht Steppe vor, und aus dieser Gegend kommen kleine, zottige, aber robuste und temperamentvolle Pferde. Für das Heer sind sie ungeeignet, denn sie sind zu klein. Aber für Bauern sind sie genau richtig.</onlyinclude>


<onlyinclude>Der größte Teil des Herzogtums Askatia besteht aus ausgedehnten Laubwäldern und Hochland. In der Provinz gibt es nur eine Region im Nordwesten die aus Tiefland besteht. Hier herrscht Steppe vor, und aus dieser Gegend kommen kleine, zottige, aber robuste und temperamentvolle Pferde. Für das Heer sind sie ungeeignet, denn sie sind zu klein. Aber für Bauern sind sie genau richtig.
Entlang der Küste zieht sich zu großen Teilen ein mächtiges Massiv hin, welches Nebelwand genannt wird. Aus mysteriösen Gründen ist das Massiv fast das ganze Jahr hindurch in einen schier undurchdringlichen Nebel gehüllt. Ganz im Nordwesten der Nebelwand erhebt sich ein Gebirge weit über die Nebel hinaus. Und auf dem Gipfel eines der höchsten Berge befindet sich die Ruine [[Burgheim]], die ehemalige Ordensburg der [[Kreisritter]].
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Entlang der Küste zieht sich zu großen Teilen ein mächtiges Massiv hin, welches Nebelwand genannt wird. Aus mysteriösen Gründen ist das Massiv fast das ganze Jahr hindurch in einen schier undurchdringlichen Nebel gehüllt. Ganz im Nordwesten der Nebelwand erhebt sich ein Gebirge weit über die Nebel hinaus. Und auf dem Gipfel eines der höchsten Berge befindet sich die Ruine Burgheim, die ehemalige Ordensburg der Kreisritter.
Der Grenzfluss [[Wisstradd]] (von den Bewohnern Askatias [[Lug]] genannt) bildet die Grenze zwischen [[Askatia]] und der Domäne [[Theosophia]]. Der alte westliche Verlauf des [[Lug]] entwässerte in alten Zeiten die Tiefebene, so dass er in früheren Jahrhunderten direkt in den [[Skjöll-Sund]] mündet.  Heute fließt er in einem ehemaligen Nebenarm nach Osten. Der [[Wisstradd]] ändert auf seinem Weg von der Mündung zur Quelle ins Landesinnere mehrfach seinen Namen in den Sprachen der Region. Diese Namen entstammen aus den Ursprüngen des Volkes vor der Vereinigung des Reiches unter der theokratischen Führung. Da diese Namen auch Flussgottheiten repräsentieren, wurden diese beibehalten und die Götter als Aspekte in den Kreisglauben integriert. Am Rand des [[Waldes von Autira]] nennen die Stämme der Ebenen den Fluss [[Ranyg]], dessen mächtiger Arm die Grenze bildet zwischen der Baronie [[Melaines]], der Stammesnation [[Circuul]] und der Domäne der Stadt [[Circania]], in der Sprache der ehemaligen Stämme [[Mankées]] genannt. In der Stadt [[Circania]] befindet sich das Urheiligtum. Hier werden Teile des [[Urkreis]]es aufbewahrt, hier befindet sich das mächtigste Orakel und die älteste und beste Priesterschule.


Der Grenzfluss Lug bildet die Grenze zwischen Askatia und der Domäne Theosophia. Der Lug entwässert die Tiefebene und im unteren Bereich hat er sich durch das Hochland gefressen, so dass er direkt in den [[Skjöll-Sund]] mündet. An den Ufern des Skjöll-Sunds lebt ein Menschenschlag, der ganz vom Fischfang und der Seefahrt lebt. Sie benutzen Langboote Mit diesen pflegten sie früher die Küstenregion zu terrorisieren. Heute sind sie befriedet, und die Friedfertigkeit wurde ihnen mit Schwert und Axt in jahrzehntelangen Feldzügen eingebläut.
An den Ufern des [[Skjöll-Sund]]s lebt ein Menschenschlag, der ganz vom Fischfang und der Seefahrt lebt. Sie benutzen Langboote. Mit diesen pflegten sie früher die Küstenregion zu terrorisieren. Heute sind sie befriedet, und die Friedfertigkeit wurde ihnen mit Schwert und Axt in jahrzehntelangen Feldzügen eingebläut.


=== Drachenspitze ===
{{Main|Drachenspitze}}


Der Grenzfluss [[Lug]] ändert auf seinem Weg von der Mündung zur Quelle ins Landesinnere mehrfach seinen Namen. Diese Namen entstammen aus den Ursprüngen des Volkes vor der Vereinigung des Reiches unter der theokratischen Führung. Da diese Namen auch Flussgottheiten repräsentieren, wurden diese beibehalten und die Götter als Aspekte in den Kreisglauben integriert.
{{:Drachenspitze}}


Am Rand des Waldes von [[Autira]] ändert der Fluss [[Lug]] seinen Namen in [[Ranyg]], dessen mächtiger Arm die Grenze bildet zwischen der Provinz [[Melaines]], der Stammesnationn [[Circuul]] und der Domäne der Stadt [[Circania]], vormals '''Kreisheim''' oder in der Sprache der ehemaligen Stämme '''Mankées''' genannt. In der Stadt [[Circania]] befindet sich das Urheiligtum. Hier werden Teile des [[Urkreis]]es aufbewahrt, hier befindet sich das mächtigste Orakel und die älteste und beste Priesterschule.
=== Teer-Insel ===
{{Main|Teer-Insel}}


[[Datei:Askatia-Archiv.jpg|thumb|Historische Expeditionskarte aus der Zeit der Reichsgründung]]
{{:Teer-Insel}}


Folgt man den Fluß des [[Ranyg]] zur Quelle im Hochgebirge, so ändert er erneut seinen Namen zu [[Wisstradd]]. Der Name [[Wisstradd]] kommt aus dem einfachen Volke und heißt schlicht und einfach "Wasserstraße". Und darum handelt es sich bei diesem Fluss, der manchmal auch "der große Fluss" genannt wird. Der Fluss [[Wisstradd]] ist nämlich der Wasserweg, von dem aus großen Teilen des Hinterlandes des Reiches im Ostteil versorgt wird.
=== Santanien ===
In früheren Jahrhunderten gehörten die Inseln des Inselreiches [[Santanien]] zu der Provinz Askatia und standen unter dem Protekorat des Fürsten. Diese haben seit einigen Jahrzehnten ihre Unabhängigkeit erklärt und sind zuletzt von Feinden des Reiches [[Theostelos]] erobert worden.


Im Nord-Osten [[Askatia]]s liegt die [[Drachenspitze]]. Der Name kommt zum Teil von der Form dieser Landspitze, die entfernt an einen Drachenkopf erinnert. Dieser viele hundert Kilometer langer Landzipfel der '''Westprovinz''' war einst das Lehensgebiet von [[Sir Cedrick]]<ref>[[Sir Sedwic]]?</ref>, der vom Fürsten persönlich aufgrund seiner tapferen Taten zum [[Kreisritter]] geschlagen wurde. Verbunden mit der Ernennung zum [[Kreisritter]] war die Vergabe der [[Drachenspitze]] als Lehen mit der inzwischen verlassenen Stadt [[Noron]] als Stammsitz. Berühmt war die Stadt [[Noron]] einst wegen ihrer Bewohner, die alle für ihre Gelassenheit und ihre Eigensinnigkeit bekannt sind.
=== Wappen von Askatia ===
[[Datei:Theostelos Lehen Askatia.jpg|thumb|right|Das Wappen von Askatia mit den drei Rosen]]
Das Wappen von Askatia, einem Lehen im Nordosten von Theostelos, ist mit drei Rosen geschmückt, die tief in der Geschichte, Natur und Kultur dieser Region verwurzelt sind. Diese drei Rosen repräsentieren verschiedene bedeutende Aspekte von Askatia und spiegeln die Identität und Werte der Region wider.
Askatia ist bekannt für seine üppigen Wälder und die malerische Küste. Die drei Rosen im Wappen symbolisieren die reiche Flora, die diese Region charakterisiert. Die Rosen stehen für die Schönheit und Vielfalt der Natur in Askatia, die von dichten Wäldern bis zu blühenden Küstenlandschaften reicht. Jede Rose kann dabei eine unterschiedliche Facette der natürlichen Umgebung repräsentieren: die Wälder, die Küste und die landwirtschaftlich genutzten Flächen dazwischen.
In der Geschichte Askatias gibt es zahlreiche Legenden und Geschichten, die die Bedeutung der Rosen hervorheben. Eine der bekanntesten Erzählungen besagt, dass die ersten Fürsten von Askatia, die Region durch die Entdeckung eines Hains wilder Rosen für sich beanspruchte. Diese Rosen symbolisierten für die Familie Fruchtbarkeit, Wachstum und eine tiefe Verbindung zur Erde. Seitdem sind die Rosen ein stolzes Symbol des Adels der Region.
Die drei Rosen stehen auch für die kulturelle Identität und die Traditionen von Askatia. In vielen Festen und Bräuchen der Region spielen Rosen eine zentrale Rolle. Zum Beispiel wird das jährliche Rosenfest gefeiert, bei dem die Bewohner zusammenkommen, um die Blüte der Rosen und die Schönheit ihrer Heimat zu feiern. Diese Traditionen stärken den Gemeinschaftssinn und das Bewusstsein für das gemeinsame kulturelle Erbe. In der spirituellen Symbolik der Region haben Rosen ebenfalls eine tiefe Bedeutung. Es wird erzählt, dass in alten Zeiten Druiden und Heiler die Kräfte der Rosen nutzten, um Heilmittel herzustellen und spirituelle Rituale durchzuführen. Die drei Rosen im Wappen können daher auch die spirituelle Weisheit und das Wissen der Vorfahren von Askatia repräsentieren.
Politisch gesehen stehen die drei Rosen für die Einheit und Stärke des Lehens Askatia innerhalb von Theostelos. Sie symbolisieren die Zusammengehörigkeit der verschiedenen Gebiete und Gemeinschaften innerhalb der Region. Jede Rose kann dabei für einen wichtigen Teil von Askatia stehen: die Küstenbewohner, die Waldbewohner und die landwirtschaftlich tätigen Gemeinden.


Südlich der [[Drachenspitze]] befindet sich die [[Teer-Insel]], die aufgrund ihrer Vorkommen von Teer und Steinöl wichtig ist. Das Teer ist sehr wichtig für den Schiffsbau und das Steinöl wird verwendet für Katapulte: Lappen und Tücher werden damit getränkt und dann auf den Gegner katapultiert. Ansonsten ist das Steinöl absolut unnütze:  Man kann es wegen des Gestankes nicht in Lampen benutzen, man kann  es nicht trinken, und man bekommt es nicht von den Händen hat man es einmal angefasst. Überwiegend besteht die Insel aber aus Wiesen und Feldern, die die Teervorkommen umgeben und abseits derer für einen ständigen, süßen Duft sorgen, der im Frühling und im Sommer den Gestank des Teers und des Steinöles übertrumpft. Wegen den kriegswichtigen Produkten gehörte die Insel lange zum Reichsgebiet.
= [[Kultur der Provinz Askatia|Aus einem historischen Reiseführer]] =
''Der folgende Text berichtet aus alten Zeiten als die Inselgruppe Santanien nicht nur zur Region Askatia dazu gehörte, sondern deren Zentrum bedeutete. Durch die langen Kriegsjahre verschob sich die politische Lage und Askatia wurde ein Teil des Kontinents.


{{:Kultur der Provinz Askatia}}
=== Eine weitere Erwähnung ===
Auch in den berühmten Berichten des reisenden Mönches findet sich eine Beschreibung '''[[Theostelos im Nord-Osten: Die Provinz Askatia|der Provinz Askatia]]'''. Auch diese gibt die damalige politische Situation wieder.
== Fußnoten ==
== Fußnoten ==
<references />
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[[Kategorie:Landeskunde]]
[[Kategorie:Landeskunde]]

Aktuelle Version vom 18. Juni 2026, 16:36 Uhr

Askatia
Reich Theostelos
Lehnsherr Theorin
Rüstort Burgheim (Ruine)
Position
Askatia
Historische Expeditionskarte aus der Zeit der Reichsgründung (Detailansicht)

Der größte Teil des Herzogtums Askatia besteht aus ausgedehnten Laubwäldern und Hochland. In der Provinz gibt es nur eine Region im Nordwesten die aus Tiefland besteht. Hier herrscht Steppe vor, und aus dieser Gegend kommen kleine, zottige, aber robuste und temperamentvolle Pferde. Für das Heer sind sie ungeeignet, denn sie sind zu klein. Aber für Bauern sind sie genau richtig.

Entlang der Küste zieht sich zu großen Teilen ein mächtiges Massiv hin, welches Nebelwand genannt wird. Aus mysteriösen Gründen ist das Massiv fast das ganze Jahr hindurch in einen schier undurchdringlichen Nebel gehüllt. Ganz im Nordwesten der Nebelwand erhebt sich ein Gebirge weit über die Nebel hinaus. Und auf dem Gipfel eines der höchsten Berge befindet sich die Ruine Burgheim, die ehemalige Ordensburg der Kreisritter.

Der Grenzfluss Wisstradd (von den Bewohnern Askatias Lug genannt) bildet die Grenze zwischen Askatia und der Domäne Theosophia. Der alte westliche Verlauf des Lug entwässerte in alten Zeiten die Tiefebene, so dass er in früheren Jahrhunderten direkt in den Skjöll-Sund mündet. Heute fließt er in einem ehemaligen Nebenarm nach Osten. Der Wisstradd ändert auf seinem Weg von der Mündung zur Quelle ins Landesinnere mehrfach seinen Namen in den Sprachen der Region. Diese Namen entstammen aus den Ursprüngen des Volkes vor der Vereinigung des Reiches unter der theokratischen Führung. Da diese Namen auch Flussgottheiten repräsentieren, wurden diese beibehalten und die Götter als Aspekte in den Kreisglauben integriert. Am Rand des Waldes von Autira nennen die Stämme der Ebenen den Fluss Ranyg, dessen mächtiger Arm die Grenze bildet zwischen der Baronie Melaines, der Stammesnation Circuul und der Domäne der Stadt Circania, in der Sprache der ehemaligen Stämme Mankées genannt. In der Stadt Circania befindet sich das Urheiligtum. Hier werden Teile des Urkreises aufbewahrt, hier befindet sich das mächtigste Orakel und die älteste und beste Priesterschule.

An den Ufern des Skjöll-Sunds lebt ein Menschenschlag, der ganz vom Fischfang und der Seefahrt lebt. Sie benutzen Langboote. Mit diesen pflegten sie früher die Küstenregion zu terrorisieren. Heute sind sie befriedet, und die Friedfertigkeit wurde ihnen mit Schwert und Axt in jahrzehntelangen Feldzügen eingebläut.

Drachenspitze

→ Hauptartikel: Drachenspitze

Im Nord-Osten Askatias liegt die Drachenspitze. Der Name kommt zum Teil von der Form dieser Landspitze, die entfernt an einen Drachenkopf erinnert. Dieser viele hundert Kilometer langer Landzipfel war einst das Lehensgebiet von Sir Cedrick[1], der vom Fürsten persönlich aufgrund seiner tapferen Taten zum Kreisritter geschlagen wurde. Verbunden mit der Ernennung zum Kreisritter war die Vergabe der Drachenspitze als Lehen mit der inzwischen verlassenen Stadt Noron als Stammsitz. Berühmt war die Stadt Noron einst wegen ihrer Bewohner, die alle für ihre Gelassenheit und ihre Eigensinnigkeit bekannt sind.

Teer-Insel

→ Hauptartikel: Teer-Insel

Südlich der Drachenspitze befindet sich die Teer-Insel, die aufgrund ihrer Vorkommen von Teer und Steinöl wichtig ist. Das Teer ist sehr wichtig für den Schiffsbau und das Steinöl wird verwendet für Katapulte: Lappen und Tücher werden damit getränkt und dann auf den Gegner katapultiert. Ansonsten ist das Steinöl absolut unnütze: Man kann es wegen des Gestankes nicht in Lampen benutzen, man kann es nicht trinken, und man bekommt es nicht von den Händen hat man es einmal angefasst. Überwiegend besteht die Insel aber aus Wiesen und Feldern, die die Teervorkommen umgeben und abseits derer für einen ständigen, süßen Duft sorgen, der im Frühling und im Sommer den Gestank des Teers und des Steinöles übertrumpft. Wegen den kriegswichtigen Produkten gehörte die Insel lange zum Reichsgebiet.

Santanien

In früheren Jahrhunderten gehörten die Inseln des Inselreiches Santanien zu der Provinz Askatia und standen unter dem Protekorat des Fürsten. Diese haben seit einigen Jahrzehnten ihre Unabhängigkeit erklärt und sind zuletzt von Feinden des Reiches Theostelos erobert worden.

Wappen von Askatia

Das Wappen von Askatia mit den drei Rosen

Das Wappen von Askatia, einem Lehen im Nordosten von Theostelos, ist mit drei Rosen geschmückt, die tief in der Geschichte, Natur und Kultur dieser Region verwurzelt sind. Diese drei Rosen repräsentieren verschiedene bedeutende Aspekte von Askatia und spiegeln die Identität und Werte der Region wider. Askatia ist bekannt für seine üppigen Wälder und die malerische Küste. Die drei Rosen im Wappen symbolisieren die reiche Flora, die diese Region charakterisiert. Die Rosen stehen für die Schönheit und Vielfalt der Natur in Askatia, die von dichten Wäldern bis zu blühenden Küstenlandschaften reicht. Jede Rose kann dabei eine unterschiedliche Facette der natürlichen Umgebung repräsentieren: die Wälder, die Küste und die landwirtschaftlich genutzten Flächen dazwischen. In der Geschichte Askatias gibt es zahlreiche Legenden und Geschichten, die die Bedeutung der Rosen hervorheben. Eine der bekanntesten Erzählungen besagt, dass die ersten Fürsten von Askatia, die Region durch die Entdeckung eines Hains wilder Rosen für sich beanspruchte. Diese Rosen symbolisierten für die Familie Fruchtbarkeit, Wachstum und eine tiefe Verbindung zur Erde. Seitdem sind die Rosen ein stolzes Symbol des Adels der Region. Die drei Rosen stehen auch für die kulturelle Identität und die Traditionen von Askatia. In vielen Festen und Bräuchen der Region spielen Rosen eine zentrale Rolle. Zum Beispiel wird das jährliche Rosenfest gefeiert, bei dem die Bewohner zusammenkommen, um die Blüte der Rosen und die Schönheit ihrer Heimat zu feiern. Diese Traditionen stärken den Gemeinschaftssinn und das Bewusstsein für das gemeinsame kulturelle Erbe. In der spirituellen Symbolik der Region haben Rosen ebenfalls eine tiefe Bedeutung. Es wird erzählt, dass in alten Zeiten Druiden und Heiler die Kräfte der Rosen nutzten, um Heilmittel herzustellen und spirituelle Rituale durchzuführen. Die drei Rosen im Wappen können daher auch die spirituelle Weisheit und das Wissen der Vorfahren von Askatia repräsentieren. Politisch gesehen stehen die drei Rosen für die Einheit und Stärke des Lehens Askatia innerhalb von Theostelos. Sie symbolisieren die Zusammengehörigkeit der verschiedenen Gebiete und Gemeinschaften innerhalb der Region. Jede Rose kann dabei für einen wichtigen Teil von Askatia stehen: die Küstenbewohner, die Waldbewohner und die landwirtschaftlich tätigen Gemeinden.

Der folgende Text berichtet aus alten Zeiten als die Inselgruppe Santanien nicht nur zur Region Askatia dazu gehörte, sondern deren Zentrum bedeutete. Durch die langen Kriegsjahre verschob sich die politische Lage und Askatia wurde ein Teil des Kontinents.


Das dem Urreich von Theostelos in geographischer und kultureller Hinsicht am nahestehendste Land ist Askatia, welches heute von Innozent 93., dem Ordensbruder Zakhar Takima, regiert wird und seit vielen Jahrhunderten eng mit der Geschichte der Herrscher von Shon Ai verbunden war. Auch heute ist Askatia aufs Engste mit der Zukunft des Reiches Theostelos verknüpft.

Die Provinz Askatia setzt sich zusammen aus zwei Teilen: zum einen das Inselreich, zum anderen der kontinentale Teil der Provinz, der meistens schlicht und einfach Westprovinz genannt wird. Westprovinz deshalb, weil es die westliche Hälfte der Gesamtprovinz Askatia ist, obwohl es im Osten Theostelos liegt. Ein weiteres Manko der beg. ausführlichen Reichskarten und Kartographen ist für Verwirrung gesorgt. Es gibt die Provinz Askatia, wie eben beschrieben, und die Stadt Askatia. Deshalb bitte ich bei Volkszählungen das Wort „Stadt“ hinzuzufügen, damit bei der Reichspost keine Verwirrung auftritt. Die Stadt Askatia ist auch die Hauptstadt. Die der Provinz zwar nur, aber dafür für beide Teile.

Das Leben ist ruhig in Askatia (der Provinz), wäre da nicht die Reichsarmee, die die Bevölkerung mit ihren Manövern ständig auf Trab hält. Und die, die lesen und schreiben können, informieren sich durch den „Askatianer“ — der Zeitung Askatias (der Provinz und der Stadt) mit seiner Auflage von etwa 20.000 Exemplaren plus einem Exemplar für den Fürsten.

Der beliebteste Sport innerhalb der Provinz ist das sogenannte „Kreisspiel“. Bei diesem Spiel wird das Spielfeld in vier kleine und einen großen Kreis unterteilt. Es kämpfen zwei Mannschaften mit jeweils 11 Spielern darum, möglichst viele Tore beim Gegner zu erlangen. Schlagender Körperkontakt während des Spieles ist erlaubt und normal.

Die beliebteste Sportart ist im Inselreich und an der Küste der Westprovinz eine Kampfsportart, bei der ein oder mehrere Schwimmer in einem Becken gegen einen oder mehrere Kampffische kämpfen.

Am wichtigsten für alle Bauern und Fischer ist das berühmte Orakel von Weit Esak in der Westprovinz; gegründet von der Zornbruderschaft im Innozenz unter Innozent 92. Diese ausgesuchten Wahrsager und Göttermedien haben sich zum Ziel gesetzt, das Wetter vorhersagen zu können. Ihre Fehlerquote ist aber noch Opfer mancher Flüche und Witze, hier nur kurz das Kreisspiel des Abtes Altostratus, der auf dem Weg zu einer Ziegenbeschwörung wegen einer Dürre unverhofft in eine Überschwemmung geriet und fast ertrank.

Die Stadt Askatia

Die Stadt Askatia, gelegen im Südwesten des Inselreiches, ist eine sehr junge aufstrebende Stadt. Am Anfang, das heißt vor der Reichsgründung, befand sich nur ein kleines Fischerdorf mit einem befestigten Freihafen an der Stelle. Die Bevölkerung mußte um das Überleben kämpfen und hatte wenig Zeit für Politik.

Als das Reich Theostelos sich weiter ausdehnte, landeten schließlich die Kriegsvölker zu jenem Punkt, wo sich das Dorf befand. Die Soldaten ließen die Bevölkerung weitestgehend in Ruhe und befreiten sie sogar von ihren guten Dorfschulzen und Geldbesitzern. Dadurch waren die Fischer so erfreut, daß sie willig mit dem neuen Herren zusammenarbeiteten. Innerhalb weniger Monate wurde aus dem kleinen Fischerdorf ein Versorgungsposten der Armee. Schließlich wurde die wichtige, unter Umständen kriegsentscheidende Position dieses Vorpostens von den Strategen des Reiches entdeckt. Ein größeres Hafenbecken wurde ausgehoben, eine Burg erbaut und schließlich eine Mauer darum gezogen.

Damit begann die neue Zeitrechnung der Dorfbewohner, die nun die Soldaten als wichtigsten Abnehmermarkt für ihren Fisch entdeckten. Die Soldaten wiederum holten ihre Familien nach, die ihrerseits Händler anzogen. Der Kreis war ihnen hold. Die Netze der Fischer waren voll, die Geschäfte der Händler reichlich und die Sorgen der Strategen beträchtlich. Die Erkenntnis setzte sich schnell durch, daß das einstige Dorf der Insel nur unzureichenden Schutz im Falle eines Angriffs bieten würde. Deshalb beschlossen die weitsichtigen Strategen von Theostelos, die Burg weiter zu befestigen.

Die Freude über diese Erkenntnis war groß, und das Geld floß. Ein weiteres Hafenbecken wurde ausgehoben und die neuen Ansiedlungen außerhalb der alten Mauer wurden mit einer großen, neuen Mauer umgeben. Die gesamte Siedlung wurde völlig neu konzipiert. Dabei blieben alle landwirtschaftlichen und militärisch benutzten Gebäude außerhalb der alten Mauer, während der Handelsplatz und die meisten Wohnhäuser innerhalb der neuen Stadtmauer errichtet wurden. Das Leben ist vielfältig geworden in Askatia (der Stadt). Die Landwirtschaft hat die Fischerei auf Platz zwei verdrängt.

Den größten Einfluß in der Stadt haben nach der Kreispriesterschaft aber noch immer die Seesterne. Die Gemeinschaft der Seesterne ist eine Organisation, in der alle seefahrenden Berufe organisiert sind. Da sind natürlich die Fischer, die größte Gruppe innerhalb der Seesterne, da sind die Kapitäne, die Lotsen, die Matrosen und, als besonderes, die Fischmenschen. Die Fischmenschen sind aber nicht sonderlich interessiert an der Reichspolitik und lassen sich meistens von den Lotsen vertreten.

Nicht ganz soviel Einfluß hat die Organisation der Steinreichen, oder der Landratten, wie sie von den Seesternen genannt werden. In den Steinreichen sind alle Fährtensucher, Köhler und Waldarbeiter vereinigt. Sie versuchen ständig, den Wald zu schützen. Diese Organisation stützt sich weniger auf die Anzahl der Mitglieder, sondern mehr auf die ständig wachsende Sympathie in der Bevölkerung.

Die mächtigste Organisation war da noch die Bruderschaft der Schuhläufer. Die Gemeinschaft der Bauern, Müller und Fuhrleuten. Säulesucher werden sie genannt von den Seesternen und Rindblecher von den Intellektuellen.

Das führt uns zur Organisation der Nerdlinge, einer extrem kleinen Gruppe von Intellektuellen, hauptsächlich Alchemisten, Lehrer, Zauberer und arbeitslosen Künstlern.

Die Situation zwischen den Organisationen ist im Prinzip sehr einfach. Die Seesterne und die Steinreichen beschimpfen sich gegenseitig. Es kommt vereinzelt zu Schlägereien. Die Schuhläufer und alle drei zusammen hetzen gegen die Nerdlinge.


Eine weitere Erwähnung

Auch in den berühmten Berichten des reisenden Mönches findet sich eine Beschreibung der Provinz Askatia. Auch diese gibt die damalige politische Situation wieder.

Fußnoten