Rundschreiben 1990: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 9. Juni 2026, 23:36 Uhr
Rundschreiben 2/90
Die erste Seite des Rundschreibens fehlt. Namen sind gekürzt.
Seite 3
- §6 Es fehlt eine Klausel, die es einem ausgeschlossenen Mitglied ermöglicht, Widerspruch einzulegen um sich wegen des Ausschlusses in einer Vorstandssitzung zu äußern, dies könnte auch schriftlich passieren. Erst danach kann ein Ausschluß endgültig erfolgen.
- §14 Es fehlt eine Klausel, aus der hervorgeht, ob einfache oder 2/3 absolute Mehrheit zur verbindlichen Beschlußfassung notwendig ist.
- Matthias R.
- (§8) Die Spielleiter sollten ruhig als Organ des Vereins erhalten bleiben. Der geplanten Gemeinnützigkeit des Vereines und der Verlängerung der Amtsdauer des Präsidiums würde ich zustimmen.
- Jürgen B.
Es gab noch einige andere, die Stellung zur neuen Satzung bezogen haben, aber im wesentlichen sind Ihre Meinungen hier schon repräsentiert.
Nun eine kurze Stellungnahme des Kassenwartes:
- Aufgaben im VFBS müssen neu verteilt werden. Folgende Aufgabenbereiche sind vorhanden: Kasse, Mitgliederverwaltung, Vordrucke, Spielervermittlung, Rundschreiben, Regelversand, Werbung, Korrespondenz.
- Die Vermittlung der Spieler wird von der Organisation der Spielleiter übernommen. Bei diesem Vorschlag überwiegen die Posten für das Rundschreiben, aber dieses soll nicht nur über den Vereinssumpf informieren, sondern ein offenes, informatives Forum für alle Spieler sein. Der Erscheinungszyklus sollte am Anfang zweimonatlich sein und sich steigern!
- Es muß von den WdG Spielleitern her eine Organisation geschaffen werden, die als legitimierter Ansprechpartner aktiv ist. Diese Organisation vertritt die Interessen der WdG-Gruppe im Verein, diese nennt Spielleiter usw.
- Die Vorstandswahl und auch die Mehrheitsverhältnisse bei Abstimmungen müssen festgeschrieben werden.
- Gemeinnützige Vereine machen keine Werbung, sie machen Öffentlichkeitsarbeit. Dies ist nur ein anderer Name für desselben Geistes Kind.
- Nicht-Vereinsmitglieder sollten von den Spielleitern finanziell anders behandelt werden. Im eigenen Interesse! Die logische Konsequenz ist: jeder darf WdG o.ä. spielen ohne im Verein zu sein.
- Integration anderer z.B. WdG ähnlicher Spiele, Vereine und Clubs.
Die Adressen des Vereins
| Amt | Name / Adresse |
|---|---|
| 1. Vorsitzender | Werner M., Bad Camberg |
| Kassenwart | Michael M, Hofheim |
| 1. Beisitzer | Andree W., Bad Homburg |
| 2. Beisitzer | Andreas H. K., Flensburg |
| 3. Beisitzer | Ralf B., Mönchengladbach |
Treffen
Pfingsttreffen in Braunschweig
… Jahre wieder trifft man sich in der Brunsviga…….. Am 1.6.90, also Freitags, beginnt der Aufbau um 18 Uhr. Es wird nicht nur Phönix gespielt, d.h. es sind alle willkommen. Der Eintritt wurde mit 7,50 DM angegeben. Abbau und Aufräumen ist Montags angesagt.
Zelttreffen in Hofheim/Sportpark Heide
Das Treffen beginnt am 13.6.90 abends und endet am 17.6.90 um 20 Uhr.
Zelte, Schlafsäcke und Verpflegung müssen mitgebracht werden. Die Eintrittspreise richten sich danach ob man auf dem Zeltplatz übernachtet. Der normale Eintritt beträgt 6 DM und pro Übernachtung noch 2 DM. Für Getränke wird gesorgt und sie werden für ein geringes Entgeld verkauft.
Die diesjährige Mitgliederversammlung ist für den 16.6.90 nachmittags geplant, alle Mitglieder sind herzlich dazu eingeladen. Es wird über folgende Punkte beraten und abgestimmt:
- Satzungsänderung
- Vorstandswahl
- WdG-Spielleiterorganisation
- Arbeitsberichte des Vorstandes und der Beisitzer
- Meinungen und Ideen
Für das Phönixsegment ERKENFARA wird ein Vorab-Herrscherrat abgehalten alle Interessenten sind dazu eingeladen. Die Karte von ERKENFARA und die überarbeitete Phönix-Spielregel wird vorgestellt werden.
Sonstige Programmpunkte sind nicht geplant, es wird mit Sicherheit gespielt und diskutiert.
Handschriftliche Kartenbeschriftungen
- aus Richtung Köln
- Wiesbaden/Kreuz
- A66 aus Richtung Wiesbaden
- A66 aus Richtung Frankfurt
- Abfahrt Diedenbergen
- Diedenbergen
- Hofheim
- Sportpark Heide
Seite 4
Vorstandswahlen
Hier eine Vorstellung für die Vorstandswahlen, ansonsten stellten sich nur Leute zur Wahl, die schon Ämter im Verein hatten:
Thomas S., Mönchengladbach
Hiermit bewerbe ich mich um das Amt des 1.Beisitzers bei den anliegenden Präsidiumswahlen des VFBS e.V. 1990. Ich bin 22 Jahre alt und studiere Politologie und Ostasienwissenschaften in Bochum. Im VFBS bin ich seit 1986, spiele WdG auf mehreren Segmenten und leite das WdG-Segment CANDELA. Mit den anfallenden Arbeiten sollte ich bestens vertraut sein, da ich neben den Götterboten seit 1985 eine Fanzinereihe alleinverantwortlich betreue und an einer ganzen Reihe ähnlicher Projekte mitgewirkt habe. Ich sehe den 1.Beisitzer nicht als Handlanger des Vorstandes. Kooperation ist wichtig, aber sie darf nicht dazu führen, daß der RS-Redakteur sich einer Informationspolitik anschließt wie der bisherigen. Daher darf ein Vorstand im Falle meiner Wahl erwarten, von mir gehörig auf den Schlips getreten zu werden, sollte er es in Bezug auf die Mitgliederinformation ähnlich halten wie der alte. Mein Ziel ist es, das RS zu einem übersichtlichen, regelmäßig erscheinenden gemeinsamen Kommunikationsforum von Vorstand und Mitgliedern zu machen, wobei ich mich nicht scheuen werde, auch unkonventionelle Wege zu gehen wie die Miteinbeziehung der existierenden Götterboten in die Verbreitung eines Teils der RS. Ich setze mich ferner dafür ein, daß auch die Beschwerdestelle eine Sparte im RS erhält und damit endlich die Möglichkeit, aus ihrem Schattendasein hervorzutreten.
Es bewerben sich:
| Amt | Bewerber |
|---|---|
| 1. Vorsitzender | Werner M. |
| Kassenwart | Michael M- |
| 1. Beisitzer | Thomas S., Andree W. |
| 2. Beisitzer | Andreas H. K., Matthias R. |
| 3. Beisitzer | Ralf B. |
Wahlzettel liegen bei und müssen bis zum 15.6.90 bei Michael Maleis eingetroffen sein oder man nimmt persönlich an der Wahl am 16.6.90 auf dem Sportpark Heide teil. Bitte kennzeichnet den Umschlag als Wahlumschlag, damit er nicht von mir geöffnet wird.
Meinungen zur neuen Satzung
Die neue Satzung wird in Hofheim auf dem Sportpark Heide am Samstag den 16.6.90 diskutiert und wenn möglich auch verabschiedet. Hier allerdings noch ein paar Stimmen und Meinungen zur Satzung, die vielleicht noch einige dazu anregen sich Gedanken zu machen.
- Der Vorstand sollte für nur jeweils ein Jahr gewählt werden. Euer Argument ist zwar wirklich angebracht, aber Ihr müßt auch bedenken, daß der Vorstand ja nur dann wechselt, wenn die Mitglieder mit dem alten nicht mehr zufrieden sind bzw. wenn dieser sein Amt selbst niederlegen will. Und in diesen Fällen sollte man den Wechsel relativ schnell ermöglichen!
- Die Höhe der neuen Vertretungsmacht ist zu groß. Dadurch wird Mißbrauch begünstigt.
- Der dritte Beirat sollte auch weiterhin für Werbung zuständig sein.
- Die Spielleiterersammlung ist als Organ ausgeschaltet.
- Ralf B.
- Gemeinnützigkeit: Zeit wurde es, o.k..
- Verlängerung der Amtszeit des Vorstandes: indiskutabel.
- Abschaffung des „Sprechers“ der SL-Versammlung als demokratisch nicht legitimierte Institution: o.k..
- Das Problem, wie WdG neben anderen Spielen im Verein gehandhabt wird, muß geklärt werden. WdG ist und bleibt die Basis des Vereins.
- Was machen wir mit den vielen Nicht Vereinsmitgliedern, die WdG spielen? — Verbote helfen da wenig, wie die jahrelange Praxis zeigt. Ein bißchen organisatorische Phantasie wird da schon nötig sein.
- Die Aufgaben des Präsidiums müssen neu verteilt und organisiert werden. Es ist kein Zustand, daß etwa der 1.Vorstand „repräsentiert“, die Beschwerdestelle der Dinge harrt, die nicht kommen, während Kassenwart und RS-Stelle zumindest offiziell alles machen. Auch hier gilt: Organisatorische Phantasie „nicht durchwursteln“.
- Es muß in Zukunft einen geregelten Informationsfluß innerhalb des Vereins geben. Nicht ein oder zwei Rundschreiben im Jahr, wenn es mal wieder von oben herab dem Vereinsvolke etwas zu verkünden gibt. Es muß etwas für die Kommunikation im Verein zwischen den Mitgliedern getan werden.
- Der Vereinsbeitrag darf kein Tabu-Thema sein, wenn - dies vorausgesetzt - entsprechend etwas passiert. 1,25 oder 1,50 im Monat macht nun wirklich niemanden zum Bettler.
- Explizite Niederlegung eines „Wahlrechts“ in der Satzung Willkürlichkeiten am Rande der Legalität darf es nicht mehr geben.
- Manfred W.
- §10 Wenn schon eine Beschränkung, dann sollte Sie auch vernünftig sein. Bei 105 Mitgliedern geht es um 1050,- bzw. 1575,- DM, über denen praktisch die Beschränkung liegt. Entweder also die Grenze tiefer, z.B. 1000,- DM, oder ganz weg damit.
- §9 Die Ausdehnung auf 3 Jahre ist ganz vernünftig, doch sollte es die Möglichkeit geben, vorzeitig Neuwahlen einzuberufen z.B. wenn mindestens 20% der Mitglieder dieses fordern.
- Michael S.
