Hymne an Hübbochonder

Aus www.erkenfara.com

Hymne an die Gottheit Hübbochonder

Melodie: "Come Out, Ye Black and Tans" von Dominic Behan
Text: Ursus Pater vom TuS Theostelos

[Capo 3. Bund]
Am
Im Theostelos zur Stund
    G
hustet keiner ohne Grund
    Am
Jeder röchelt fröhlich durch 
die Stra-a-ßen
     C
Und selbst der jüngste Wicht
  G               Em
erzählt gern von seiner Gicht
   Am              G                   Am
Rennt dauert auf das Klo wegen  der Bla-a-sen

[Refrain]

   Am
Kommt all ihr Kranken raus
     G
Die Gesunden lasst zuhaus
    Am
Wer gesund ist, ist ein echter 
Sünder
     C
Heute geht es dir nicht gut
    G           Em
Doch schöpfe frischen Mut
   Am              G                      Am
Denn die Kranken sind erwählt  durch Hübbochonder
 
[Strophe 2]
Am
Wer schnieft, das ist ja klar
  G
ist dem Segen schon sehr nah
  Am
wer fiebert, trägt den Glauben 
auf der Stirne
   C
wer noch klar bei Kräften steht
   G                  Em
der hat den Sinn noch nicht erspäht
    Am                   G                  Am
denn Weisheit wohnt im Schleim und nicht im Hirne

 [Refrain]
 
[Strophe 3]
Am
Mancher bindet sich ein Tuch
    G
vor den Mund, welch Frevelspruch
   Am
will den heilgen Atem wohl verwehren
   C
Doch der Priester ruft: „Hinfort!
  G            Em
Husten ist ein Segenswort
    Am                     G          Am
und kein Stoff soll Gottes Wort je entehren“

 [Refrain]
 
[Strophe 4]
Am
Wenn ein Kind die Masern hat
    G
wird die ganze Nachbarschaft
   Am
frei zum Glaubensfest geladen
  C
Mit den Pusteln im Gesicht
  G                   Em
teilt man fromm das Heilsgeschick
  Am                              G        Am
ein bisschen Krankheit kann doch Keinem schaden

 [Refrain]
 
[Strophe 5]
  Am
Wenn der Opa hustend lacht
    G
hat er alles durchgemacht
  Am
Pocken, Grippe, Pest und_kalte Füße
  C
Jeder Knochen knackt im Takt
  G                   Em
und er stöhnt laut wenn er kackt
    Am              G           Am
Hämorrhoiden sind des Gottes liebe Grüße