Hymne an Hübbochonder
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Hymne an die Gottheit Hübbochonder
Melodie: "Come Out, Ye Black and Tans" von Dominic Behan
Text: Ursus Pater vom TuS Theostelos
[Strophe 1] Im Theostelos zur Stund hustet keiner ohne Grund Jeder röchelt fröhlich durch die Stra-a-ßen Und selbst der jüngste Wicht erzählt gern von seiner Gicht Rennt dauert auf das Klo wegen der Bla-a-sen
[Refrain] Kommt all ihr Kranken raus Die Gesunden lasst zuhaus Wer gesund ist, ist ein echter Sünder Heute geht es dir nicht gut Doch schöpfe frischen Mut Denn die Kranken sind erwählt durch Hübbochonder
[Refrain] ...
[Strophe 2] Wer schnieft, das ist ja klar ist dem Segen schon sehr nah wer fiebert, trägt den Glauben auf seine Stirne Und wer noch klar bei Kräften steht der hat den Sinn noch nicht erspäht denn Weisheit wohnt im Schleim und nicht im Hirne
[Refrain] ...
[Strophe 3] Mancher bindet sich ein Tuch vor den Mund, welch Frevelspruch will den heilgen Atem wohl verwehren Doch der Priester ruft: „Hinfort! Husten ist ein Segenswort und kein Stoff soll Gottes Wort entehren“
[Refrain] ...
[Strophe 4] Wenn ein Kind die Masern hat wird die ganze Nachbarschaft frei zum Glaubensfest geladen Mit den Pusteln im Gesicht teilt man fromm das Heilsgeschick ein bisschen Krankheit kann doch Keinem schaden
[Refrain] ...
[Strophe 5] Wenn der Opa hustend lacht hat er alles durchgemacht Pocken, Grippe, Pest und kalte Füße Jeder Knochen knackt im Takt und er stöhnt laut wenn er kackt Hämorrhoiden sind des Gottes liebe Grüße
