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	<title>Geschichte von Ahmand Al Sulayman - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in www.erkenfara.com</subtitle>
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		<title>Bero am 2. Mai 2025 um 20:09 Uhr</title>
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		<updated>2025-05-02T20:09:57Z</updated>

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Vielleicht würde sie dann Yetmers Treiben genauer unter die Lupe nehmen. Mit etwas Glück sind auch noch ein paar Priester aus meiner Vergangenheit im Kloster. Ich war einmal bekannt und hatte großen Einfluß, weißt Du.« Endlich hatte er Feuer gefangen. Mit immer größer werdendem Elan begann er Pläne zu machen. Die schnellste Reiseroute, welche Argumente er gegen Yetmer vorbringen würde. Er steigerte sich immer mehr in die Möglichkeit, diesen Abschaum endlich für das bezahlen zu lassen, was er ihm angetan hatte. Ich sah plötzlich den jungen Omjaiden vor mir. Stark, selbstbewußt und voller Tatendrang. Sein Monolog riß mich immer mehr mit. Ich wollte auch ein Teil seiner Rache sein. Wollte mit Omjaiden zusammen gegen die Finsternis kämpfen und sie vernichten. Yaromo sollte nicht länger durch Yetmer, [[Alucard Satanherz|Alucard]] oder sonst irgendeine Facette des Bösen bedroht werden. Beks Macht sollte in neuem Glanz erstrahlen und die [[Mudschahed]] würden Bek zu diesem Glanz verhelfen. Immer mehr wurde ich von der Euphorie erfaßt. Jetzt wußte ich, daß Omjaiden recht hatte. Jetzt wußte ich worin meine Bestimmung lag. Ich würde ein [[Mudschahed]]-Kämpfer werden und die Dämonenanhänger würden vor meinem Säbel erzittern. Alles hatte nun einen Sinn. Meine Vergangenheit, unsere Reise, sogar meine Zweifel. Alles führte genau zu diesem Punkt. Schicksal? Bestimmung? Ich wußte es nicht, aber ich würde es herausfinden. Statt in der Nacht weiter zu reiten, gaben wir uns unseren Zukunftsvisionen hin. Von dem seligen Gefühl der Hoffnung erfüllt, verloren wir den Vorsprung, den wir durch Omjaidens überstürzte Flucht vor eventuellen Verfolgern mühsam erreicht hatten. Ein leichtsinniger Fehler, wie sich am nächsten Morgen herausstellen sollte. Wir brachen noch bei Sonnenaufgang auf. Das Feuer hatten wir gelöscht, die Pferde hatten sich erholt und so gelangten wir im roten Licht des anbrechenden Tages wieder auf die Straße, um unsere Reise fortzusetzen. Entgegen unserem ursprünglichen Plan, durch Yaromo zu ziehen, um mir Land und Leute näherzubringen, wollten wir nun auf dem schnelleren Seeweg reisen. Er gestand mir, daß die Reise durch das Land meine Entscheidung ein [[Mudschahed]] zu werden beeinflussen sollte. Dies war nun sowieso nicht mehr nötig. Mein Wunsch stand fest und Omjaiden war froh, ja sogar stolz, daß ich mich dazu entschlossen hatte. Wir wollten im nächstgelegenen Fischerdorf einen Kahn samt Mannschaft heuern, der uns, vorbei an den Küsten von Xarvi und Xyrien direkt nach Xantippe, der größten Stadt in Xamany bringen sollte. Geld spielte dabei keine Rolle, Omjaiden war durch meinen Vater mit umfangreichen Geldmitteln ausgestattet worden. Wir folgten immer noch der Straße, als wir gegen Mittag einen kleinen Wald passierten. Im düsteren Zwielicht erkannten wir vor uns einen Wagen, der am Straßenrand stand. Ein Mann machte sich, anscheinend vergebens, an einem Rad zu schaffen. Wir ritten heran und begrüßten den Mann.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ich wußte es nicht, verdammt, ich wußte es wirklich nicht. Wir konnten nicht zu zweit gegen Yetmers ganze Macht ankämpfen. Aussichtslos. Und doch... irgend etwas mußten wir tun. »Aber natürlich, die [[Mudschahed]]! Omjaiden, sie sind die einzigen, die sich Yetmer in den Weg stellen können. Wir brauchen nur nach Xamany zu reiten, die [[Mudschahed]] überzeugen und alles wird sich wieder richten. Sie werden diesem Schwein Einhalt gebieten!« Der Priester nickte vor sich hin. »Diesen Gedanken hatte ich auch schon. Die [[Mudschahed]] sind schließlich das Bollwerk gegen das Böse. Wenn wir es wirklich schaffen, den Abt des Klosters zu überzeugen, könnte er Kontakt mit der Hohepriesterin aufnehmen. Vielleicht würde sie dann Yetmers Treiben genauer unter die Lupe nehmen. Mit etwas Glück sind auch noch ein paar Priester aus meiner Vergangenheit im Kloster. Ich war einmal bekannt und hatte großen Einfluß, weißt Du.« Endlich hatte er Feuer gefangen. Mit immer größer werdendem Elan begann er Pläne zu machen. Die schnellste Reiseroute, welche Argumente er gegen Yetmer vorbringen würde. Er steigerte sich immer mehr in die Möglichkeit, diesen Abschaum endlich für das bezahlen zu lassen, was er ihm angetan hatte. Ich sah plötzlich den jungen Omjaiden vor mir. Stark, selbstbewußt und voller Tatendrang. Sein Monolog riß mich immer mehr mit. Ich wollte auch ein Teil seiner Rache sein. Wollte mit Omjaiden zusammen gegen die Finsternis kämpfen und sie vernichten. 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Wir brachen noch bei Sonnenaufgang auf. Das Feuer hatten wir gelöscht, die Pferde hatten sich erholt und so gelangten wir im roten Licht des anbrechenden Tages wieder auf die Straße, um unsere Reise fortzusetzen. Entgegen unserem ursprünglichen Plan, durch Yaromo zu ziehen, um mir Land und Leute näherzubringen, wollten wir nun auf dem schnelleren Seeweg reisen. Er gestand mir, daß die Reise durch das Land meine Entscheidung ein [[Mudschahed]] zu werden beeinflussen sollte. Dies war nun sowieso nicht mehr nötig. Mein Wunsch stand fest und Omjaiden war froh, ja sogar stolz, daß ich mich dazu entschlossen hatte. Wir wollten im nächstgelegenen Fischerdorf einen Kahn samt Mannschaft heuern, der uns, vorbei an den Küsten von Xarvi und Xyrien direkt nach Xantippe, der größten Stadt in Xamany bringen sollte. Geld spielte dabei keine Rolle, Omjaiden war durch meinen Vater mit umfangreichen Geldmitteln ausgestattet worden. 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		<author><name>Bero</name></author>
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		<title>Bero: /* Kapitel III &amp;ndash; Xox */</title>
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Bis jetzt hatte ich die Gärten und Felder meiner Heimat für unsagbar grün gehalten, aber dieser Reichtum ließ mich verstummen. Als wir über eine sanft ansteigende Hügelkette kamen, lag [[Xox]] im gedämpften Licht des Nachmittages vor uns. Ein Fluß durchschnitt das Tal in dessen Mitte sich die Stadt ausdehnte. Für mich war es der breiteste und schönste Strom, den ich bis dahin gesehen hatte, doch als Omjaiden mein Staunen bemerkte, klärte er mich auf, daß dies nichts weiter als einer der unbedeutenden und »kleinen« Flüsse Yaromos sei und wir auf unserer Reise noch welche sehen würden, die ein zehnfaches breiter wären. Umgeben von einer weißen Stadtmauer mit Türmen, die bis in den Himmel zu reichen schienen, erstreckte sich eine Häuserflut, die mehr Menschen beherbergte, als ich sie wohl an einem Tag hätte zählen können. Eine breite gepflasterte Straße führte parallel zum Fluß in die Stadt. Auf ihr ritten wir mit unserer Karawane auf das Stadttor zu. Es stand offen und reger Verkehr passierte die Stadtwachen, die mit herrlichen Uniformen, in strahlenden Rüstungen das Tor bewachten. Im Vergleich mit der Ausstattung dieser Soldaten erschienen die Wachen unseres [[Amir]]ats eher schäbig. Sie repräsentierten mit ihrer Erscheinung den wohl grenzenlosen Reichtum dieser Stadt. Wir passierten das Tor, ohne daß jemand Notiz von uns genommen hätte. Vor uns lag ein Irrgarten von Straßen. Wie konnte man sich hier nur zurechtfinden? Ich kam mir immer kleiner und verlorener vor. Ehrfürchtig verfolgte ich das Treiben das sich vor meinen Augen abspielte. Überall waren kleine Läden, vor denen die Händler ihre Waren lautstark anpriesen und überall hörte man die Stimmen, die um Preise feilschten, den Verstand eines Kunden entweder lobten oder ihm denselben absprachen. Schon nach kürzester Zeit hatte ich die Orientierung verloren. Omjaiden lächelte mir beruhigend zu. Er schien genau zu wissen, was gerade in mir vorging.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Rest der Reise verlief ereignislos. Die Karawane kam gut voran und obwohl Omjaiden und ich weiterhin die langen Stunden mit Gesprächen verkürzten, unterließ ich es tunlichst, mehr über seine Vergangenheit zu erfragen. Dann, am Morgen des dreiundzwanzigsten Tages unserer Reise verließen wir die [[Wüste]] &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Xill&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;und ritten durch das üppigste Grün, daß ich jemals gesehen hatte. Keine Bewässerungsanlagen waren nötig um hier Feld an Feld wachsen zu lassen. 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Die Tradition der Turek, so verriet mir Omjaiden weiter, setzt einen Karawanenführer für die Dauer der Reise im Ansehen einem Scheich gleich. Was er sagte ist Gesetz und sein Verhalten zu keiner Zeit zu kritisieren. Nun stand dieser Mann vor uns und neigte seinen Kopf. »Efendis, es war mir ein Vergnügen mit Euch durch die Xill zu reisen. Ihr seid jederzeit in meinem Zelt willkommen.« Er wandte sich mir zu und sah mich mit einem wohlwollenden Lächeln an. »Und Ihr junger [[Amir]], wenn Ihr alle Menschen mit dem gleichen Respekt behandelt, wie Ihr es mit Eurem Kamel getan habt, werdet Ihr einmal viele Freunde besitzen.« Er verneigte sich auf die den Turek eigene Art, die wir mit dem gebotenen Anstand erwiderten und ohne ein weiteres Wort, verschwand er im Haus. Omjaiden sah mich abschätzend an. »Dies war ein großes Lob, ich hoffe, daß Du jetzt nicht übermütig wirst.« Ja, ja. Wir waren gerade durch die [[Wüste]] geritten, standen mitten in einer Stadt, deren Ausmaße fern meiner Vorstellungskraft lagen und gerade hatte ich die ersten freundlichen Worte auf dieser Reise gehört da warnte Omjaiden mich davor übermütig zu werden! Er wußte, wie er mich mit nur einem Satz zur Verzweiflung brachte. Tief sog ich Luft in die Lungen, um genügend Atem zu haben, Omjaiden all dies an den Kopf werfen zu können, als ich in seinem Gesicht die Andeutung eines Lächelns sah. Dieses wurde zu einem breiten Grinsen, was wohl mit meinem Gesichtsausdruck zusammenhängen mußte. Ich war wieder einmal auf einen von Omjaidens seltsamen Scherzen hereingefallen. Na prima, Hauptsache er hatte seinen Spaß.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Wir kamen vor einem großen Gebäude an. Sofort liefen junge Burschen herbei, die in Windeseile die Waren der Karawane abluden und in dem Gebäude verstauten. Der Anführer der Tureks, ein großer narbengesichtiger und immer finster dreinblickender Haudegen kam, als auch wir von unseren Kamelen abgestiegen waren, auf uns zu. Er hatte es während der ganzen Reise nicht für nötig oder uns für würdig gehalten, auch nur ein Wort mit uns zu wechseln. Omjaiden meinte am Beginn unserer Reise, als ich ihn auf das Verhalten dieses Mannes ansprach, daß dies das Privileg des Führers sei und wir es zu akzeptieren hätten. Die Tradition der Turek, so verriet mir Omjaiden weiter, setzt einen Karawanenführer für die Dauer der Reise im Ansehen einem Scheich gleich. Was er sagte ist Gesetz und sein Verhalten zu keiner Zeit zu kritisieren. Nun stand dieser Mann vor uns und neigte seinen Kopf. »Efendis, es war mir ein Vergnügen mit Euch durch die &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Xill&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]] &lt;/ins&gt;zu reisen. Ihr seid jederzeit in meinem Zelt willkommen.« Er wandte sich mir zu und sah mich mit einem wohlwollenden Lächeln an. »Und Ihr junger [[Amir]], wenn Ihr alle Menschen mit dem gleichen Respekt behandelt, wie Ihr es mit Eurem Kamel getan habt, werdet Ihr einmal viele Freunde besitzen.« Er verneigte sich auf die den Turek eigene Art, die wir mit dem gebotenen Anstand erwiderten und ohne ein weiteres Wort, verschwand er im Haus. Omjaiden sah mich abschätzend an. »Dies war ein großes Lob, ich hoffe, daß Du jetzt nicht übermütig wirst.« Ja, ja. Wir waren gerade durch die [[Wüste]] geritten, standen mitten in einer Stadt, deren Ausmaße fern meiner Vorstellungskraft lagen und gerade hatte ich die ersten freundlichen Worte auf dieser Reise gehört da warnte Omjaiden mich davor übermütig zu werden! Er wußte, wie er mich mit nur einem Satz zur Verzweiflung brachte. Tief sog ich Luft in die Lungen, um genügend Atem zu haben, Omjaiden all dies an den Kopf werfen zu können, als ich in seinem Gesicht die Andeutung eines Lächelns sah. Dieses wurde zu einem breiten Grinsen, was wohl mit meinem Gesichtsausdruck zusammenhängen mußte. Ich war wieder einmal auf einen von Omjaidens seltsamen Scherzen hereingefallen. Na prima, Hauptsache er hatte seinen Spaß.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Im Gegenteil, ich wurde in aller Höflichkeit empfangen. Auch der Wirt begrüßte mich überaus freundlich. »Ihr scheint eine lange Reise hinter Euch zu haben. Ich hoffe, meine Zimmer genügen Eurem Anspruch. Ihr wollt doch ein Zimmer?« Als ich Ihm meine Münzen zeigte strahlten seine Augen heller als seine makellosen Zähne. »Ein Zimmer für mich und meinen Begleiter, er wird später eintreffen. Außerdem würde ich gerne einen Tee trinken und etwas essen und baden. Ja, zuerst baden.« »Wie Ihr wünscht, junger Herr.« Ich wurde auf mein Zimmer in das Obergeschoß geleitet und fand mich schon nach kurzer Zeit in einem Holzzuber mit fast kochendheißem Wasser wieder. Ich fühlte wie sich meine Muskeln entspannten. Erst jetzt bemerkte ich, wie sehr mein Körper unter den Strapazen der Reise zu leiden hatte und am liebsten wäre ich nie mehr aus der Wanne gestiegen. Irgendwann forderte allerdings mein Magen seinen Tribut. Ich schlüpfte in einen frischen, extra für mich bereitgelegten Kaftan, den ich solange tragen durfte, bis meine Kleider gewaschen und getrocknet sein würden. Als neuer Mensch betrat ich den Schankraum. »Ah, junger Herr, da seid Ihr ja. Bitte setzt Euch an diesen Tisch. Ich werde Euch sofort Tee und Essen bringen, genießt solange diesen herrlichen Tabak. Er stammt von den Schiffen der Gilde. Keine Ahnung, woher sie einen solchen Tabak haben, aber ehrlich, es interessiert mich nicht solange ich ihn kaufen kann.« Mit einem verschmitzten Grinsen überließ er mich meinem Kissen. Während ich ein paar tiefe Züge nahm, der Tabak hatte es wirklich in sich, besah ich mir die anderen Gäste. Soweit ich es erkennen konnte waren es zum Großteil wohlhabende Händler, die mit lauten und herzlichen Stimmen über Preise und Marktentwicklung diskutierten. Ich verstand nicht die Hälfte von dem was gesprochen wurde, doch plötzlich wurde ich hellhörig.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Als ich eintrat stellte ich fest, daß es die Versprechungen hielt, die der äußere Anschein machte. Der Schankraum war tadellos sauber. An den Wänden hingen wertvolle Teppiche und einige Gäste hatten sich bereits auf äußerst bequem erscheinenden Sitzkissen um die bereitstehenden Wasserpfeifen gruppiert. Ein Junge kam mit einer Schüssel voll Wasser und einem extrem weißen Leinentuch auf mich zu. »Eine Erfrischung, junger Herr?« Erst jetzt wurde mir bewußt, welchen Anblick ich meinem Gegenüber bieten mußte. Der Staub der langen Reise hing in meinem eher schäbig wirkenden Gewand. Ich mußte aussehen wie der erbärmlichste Kameltreiber. Aber es schien niemand Notiz davon zu nehmen. Im Gegenteil, ich wurde in aller Höflichkeit empfangen. Auch der Wirt begrüßte mich überaus freundlich. »Ihr scheint eine lange Reise hinter Euch zu haben. Ich hoffe, meine Zimmer genügen Eurem Anspruch. Ihr wollt doch ein Zimmer?« Als ich Ihm meine Münzen zeigte strahlten seine Augen heller als seine makellosen Zähne. »Ein Zimmer für mich und meinen Begleiter, er wird später eintreffen. Außerdem würde ich gerne einen Tee trinken und etwas essen und baden. Ja, zuerst baden.« »Wie Ihr wünscht, junger Herr.« Ich wurde auf mein Zimmer in das Obergeschoß geleitet und fand mich schon nach kurzer Zeit in einem Holzzuber mit fast kochendheißem Wasser wieder. Ich fühlte wie sich meine Muskeln entspannten. Erst jetzt bemerkte ich, wie sehr mein Körper unter den Strapazen der Reise zu leiden hatte und am liebsten wäre ich nie mehr aus der Wanne gestiegen. Irgendwann forderte allerdings mein Magen seinen Tribut. Ich schlüpfte in einen frischen, extra für mich bereitgelegten Kaftan, den ich solange tragen durfte, bis meine Kleider gewaschen und getrocknet sein würden. Als neuer Mensch betrat ich den Schankraum. »Ah, junger Herr, da seid Ihr ja. Bitte setzt Euch an diesen Tisch. Ich werde Euch sofort Tee und Essen bringen, genießt solange diesen herrlichen Tabak. Er stammt von den Schiffen der Gilde. Keine Ahnung, woher sie einen solchen Tabak haben, aber ehrlich, es interessiert mich nicht solange ich ihn kaufen kann.« Mit einem verschmitzten Grinsen überließ er mich meinem Kissen. Während ich ein paar tiefe Züge nahm, der Tabak hatte es wirklich in sich, besah ich mir die anderen Gäste. Soweit ich es erkennen konnte waren es zum Großteil wohlhabende Händler, die mit lauten und herzlichen Stimmen über Preise und Marktentwicklung diskutierten. 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Mein Name ist [[Ahmand Al Sulayman]] und ich bin heute in dieser Stadt angekommen. Dort wo ich herkomme, einem kleinen [[Amir]]at mitten in der Xill, verbreiten sich Nachrichten nicht so schnell wie in anderen Orten. Ich hörte heute zum ersten Mal von [[Alucard Satanherz]] und zum zweiten Mal aus Eurem Munde. Nun, ich bin sehr neugierig und es würde mich freuen, wenn Ihr mir etwas über diesen Dämonen erzählen könntet.« Die Händler schauten sich gegenseitig fragend an. »Bek wache über Euer Haupt, Ahmand. In dieser Welt muß man neugierig sein und die richtigen Fragen stellen, sonst bringt man es nie zu etwas. Mein Name ist Mustafa ben Klamar und ich will Euch gerne erzählen was ich weiß, aber ich weiß auch nicht mehr zu erzählen als allgemein bekannt sein dürfte. Wie Ihr schon sagtet ist [[Alucard Satanherz|Alucard]] ein Dämon. Er wurde von irgendwelchen Tunichtguten aus dem Ausland erweckt und jetzt treibt er sein Unwesen in Yaromo. Anscheinend sammelt er in allen Städten Anhänger um sich. Wie das geschieht ist nicht bekannt, weil sich niemand öffentlich zu diesem Kult bekennt. Aber man munkelt, daß die Anzahl seiner Gefolgsleute immer mehr wächst und sogar abtrünnige Priester schon zu seinen Anhängern zählen. Jedenfalls gibt es im ganzen Land Übergriffe, die mit diesem Kult in Verbindung gebracht werden. Niemand weiß etwas genaues und die es wissen könnten schweigen. Wenn die Priesterschaft nicht bald reagiert sehe ich schwarz für die Zukunft unseres Landes. Bleibt nur noch, ein paar gute Geschäfte zu machen und dann schnell das Land zu verlassen, bevor es ungemütlich wird.« Die typische Einstellung eines Händlers. Profit machen und dann verschwinden. Diese Ansicht paßte mir zwar nicht, aber wir plauderten noch eine Weile und so konnte ich noch ein wenig über die Situation in anderen Städten erfahren und von den Bemühungen von seiten der Priester, diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Es wurde immer dunkler, im Schankraum wurden bereits Lampen und Kerzen entzündet. Von Omjaiden fehlte nach wie vor jede Spur und ich wurde immer ungeduldiger, was auch meinem Gesprächspartner auffiel.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;»Dieser [[Alucard Satanherz|Alucard]] scheint ja richtig Panik unter den Menschen zu verbreiten. Vielleicht wirkt sich das belebend auf unser Geschäft aus. Ich denke an Hamsterkäufe oder Reittiere, damit man die Stadt verlassen kann. Ich werde jedenfalls meine Geschäfte auf diesen Bereich ausweiten. Mal ehrlich, mit Exportgütern ist gerade kein Blumentopf zu gewinnen.« Diese Meinung wurde von den Anwesenden einstimmig bejaht. Ich war einfach zu neugierig, als daß ich hätte still sein könen. Also ging ich zu dieser Gruppe, die ein paar Meter neben mir in einer Ecke des Raumes um eine Wasserpfeife saß. »Entschuldigt meine Herren, daß ich mich ungebeten in Euer Gespräch einmische. Mein Name ist [[Ahmand Al Sulayman]] und ich bin heute in dieser Stadt angekommen. Dort wo ich herkomme, einem kleinen [[Amir]]at mitten in der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[&lt;/ins&gt;Xill&lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;]]&lt;/ins&gt;, verbreiten sich Nachrichten nicht so schnell wie in anderen Orten. Ich hörte heute zum ersten Mal von [[Alucard Satanherz]] und zum zweiten Mal aus Eurem Munde. Nun, ich bin sehr neugierig und es würde mich freuen, wenn Ihr mir etwas über diesen Dämonen erzählen könntet.« Die Händler schauten sich gegenseitig fragend an. »Bek wache über Euer Haupt, Ahmand. 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Bleibt nur noch, ein paar gute Geschäfte zu machen und dann schnell das Land zu verlassen, bevor es ungemütlich wird.« Die typische Einstellung eines Händlers. Profit machen und dann verschwinden. Diese Ansicht paßte mir zwar nicht, aber wir plauderten noch eine Weile und so konnte ich noch ein wenig über die Situation in anderen Städten erfahren und von den Bemühungen von seiten der Priester, diesem Treiben Einhalt zu gebieten. Es wurde immer dunkler, im Schankraum wurden bereits Lampen und Kerzen entzündet. Von Omjaiden fehlte nach wie vor jede Spur und ich wurde immer ungeduldiger, was auch meinem Gesprächspartner auffiel.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Bero</name></author>
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		<title>Bero: /* Kapitel III &amp;ndash; Xox */</title>
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		<updated>2025-05-02T20:08:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kapitel III – Xox&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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Du solltest zuvor erfahren, daß es sich auch lohnt, dieses Reich zu beschützen.« Schweigend gingen wir weiter. »Und was erwartet mich in Xamany?« Ein schelmisches Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit. »Das wirst Du noch früh genug erfahren, Du neugieriges Wüstenhörnchen.« Seine gute Laune, die er wieder einmal auf meine Kosten erwarb, ging mir langsam auf die Nerven. Omjaiden kannte tatsächlich den direkten Weg zum Tempel. Plötzlich standen wir vor dem gigantischen, weißen Gebäude, das gänzlich aus dem feinsten Marmor zu bestehen schien. Welche Liebe und Nähe zu Bek mußten die Bewohner dieser Stadt empfunden haben, als sie sich entschlossen, dieses gewaltige Bauwerk zu errichten. Die Außenseite des Tempels war, abgesehen von der Kuppel, auf eine brillante Weise schlicht gehalten. Nichts lenkte das Auge von der einfachen Schönheit des Marmors ab. Auch die Architektur war ebenso schlicht wie genial. Auf einem quadratischen Sockel, an dessen Eckpunkten filigrane Türme in die Höhe wuchsen, thronte eine riesige, von den roten Strahlen der untergehenden Sonne in feurigen Glanz getauchte, vergoldete Kuppel. Nie zuvor sahen meine Augen etwas Beeindruckenderes. Den Eingang bildete ein riesiges Portal aus schwarzem, auf Hochglanz polierten Holz, dessen einzige Verzierung aus der eigenen Maserung bestand. Links und rechts des Tores erhoben sich wie monströse Wächter zwei Türme, von denen zu jeder vollen Stunde die Gebete an Bek über die ganze Stadt gerufen wurden. Mit offenem Mund versuchte ich die ganze Schönheit dieses Prachtbaus zu erfassen, aber gleich wohin ich meinen Blick lenkte, ich konnte doch nur immer wieder Bruchstücke wahrnehmen, wodurch mir ein Gesamteindruck zuerst verschlossen blieb. Nachdem ich meine Augen zum wiederholten Male über das Gebäude schweifen ließ, wurde ich auf eine kleine Menschenmenge aufmerksam, die sich vor einer Wand am Eingangsbereich versammelt hatte. Zuerst konnte ich nicht erkennen, aus welchem Grund sich diese Traube gebildet haben könnte, zumal alle Anwesenden nur in Richtung der Tempelwand blickten. Als ich näher herantrat, wurde ich mehrerer Novizen gewahr, die vergebens versuchten eine Schrift abzuwaschen, die in großen, schwarzen Lettern an der Wand geschrieben stand. Da nur die Priester das geschriebene Wort kannten, fragte ich Omjaiden, was diese Zeichen zu bedeuten hätten. Er antwortete mir mit fassungsloser Stimme: »[[Alucard Satanherz|Alucard lebt!]]«&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;»Ich will, daß Du Dein Land kennenlernst. Wenn wir das Schiff nehmen würden, würdest Du nur Wasser sehen. Dein Eindruck von Yaromo wäre Sand, Wasser und Wald. Dabei ist Yaromo so reich an Unterschieden. Jede Region, jeder der drei Volksstämme, alles ist so facettenreich. Du solltest dieses herrliche Land in all seiner Größe kennenlernen. Vielleicht wirst Du einmal für Dein Heimatland kämpfen müssen. Vielleicht wirst Du sogar Dein Leben lassen. Du solltest zuvor erfahren, daß es sich auch lohnt, dieses Reich zu beschützen.« Schweigend gingen wir weiter. »Und was erwartet mich in Xamany?« Ein schelmisches Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit. »Das wirst Du noch früh genug erfahren, Du neugieriges Wüstenhörnchen.« Seine gute Laune, die er wieder einmal auf meine Kosten erwarb, ging mir langsam auf die Nerven. Omjaiden kannte tatsächlich den direkten Weg zum Tempel. Plötzlich standen wir vor dem gigantischen, weißen Gebäude, das gänzlich aus dem feinsten Marmor zu bestehen schien. Welche Liebe und Nähe zu Bek mußten die Bewohner dieser Stadt empfunden haben, als sie sich entschlossen, dieses gewaltige Bauwerk zu errichten. Die Außenseite des Tempels war, abgesehen von der Kuppel, auf eine brillante Weise schlicht gehalten. Nichts lenkte das Auge von der einfachen Schönheit des Marmors ab. Auch die Architektur war ebenso schlicht wie genial. Auf einem quadratischen Sockel, an dessen Eckpunkten filigrane Türme in die Höhe wuchsen, thronte eine riesige, von den roten Strahlen der untergehenden Sonne in feurigen Glanz getauchte, vergoldete Kuppel. Nie zuvor sahen meine Augen etwas Beeindruckenderes. Den Eingang bildete ein riesiges Portal aus schwarzem, auf Hochglanz polierten Holz, dessen einzige Verzierung aus der eigenen Maserung bestand. Links und rechts des Tores erhoben sich wie monströse Wächter zwei Türme, von denen zu jeder vollen Stunde die Gebete an Bek über die ganze Stadt gerufen wurden. Mit offenem Mund versuchte ich die ganze Schönheit dieses Prachtbaus zu erfassen, aber gleich wohin ich meinen Blick lenkte, ich konnte doch nur immer wieder Bruchstücke wahrnehmen, wodurch mir ein Gesamteindruck zuerst verschlossen blieb. Nachdem ich meine Augen zum wiederholten Male über das Gebäude schweifen ließ, wurde ich auf eine kleine Menschenmenge aufmerksam, die sich vor einer Wand am Eingangsbereich versammelt hatte. Zuerst konnte ich nicht erkennen, aus welchem Grund sich diese Traube gebildet haben könnte, zumal alle Anwesenden nur in Richtung der Tempelwand blickten. Als ich näher herantrat, wurde ich mehrerer Novizen gewahr, die vergebens versuchten eine Schrift abzuwaschen, die in großen, schwarzen Lettern an der Wand geschrieben stand. Da nur die Priester das geschriebene Wort kannten, fragte ich Omjaiden, was diese Zeichen zu bedeuten hätten. Er antwortete mir mit fassungsloser Stimme: »[[Alucard Satanherz|Alucard lebt!]]«&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Bero</name></author>
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		<title>Bero am 20. Juli 2023 um 06:54 Uhr</title>
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		<author><name>Bero</name></author>
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		<id>https://www.erkenfara.com/index.php?title=Geschichte_von_Ahmand_Al_Sulayman&amp;diff=7687&amp;oldid=prev</id>
		<title>Bero am 2. Juli 2023 um 13:06 Uhr</title>
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Du wirst also einsehen, daß Deine Anwesenheit an meinem Hof nicht länger tragbar ist. Wenn Du erst einmal verschwunden bist, werden die Menschen den Priester, der verdächtigt wurde, schnell vergessen. Du hast bis morgen früh Zeit Deine Sachen zu packen und die Stadt zu verlassen. [[Saris Be Khan]] hat mir von Deinen Fähigkeiten berichtet und ich denke, Du wirst bestimmt andernorts einen angemessenen Posten bekleiden können.« Die Erleichterung die mich umfing wich einem anderen Gefühl. Zorn. Ich wurde unschuldig angeklagt, beschimpft, gestoßen und eingesperrt und nun, da meine Unschuld bewiesen war wurde ich fortgeschickt. Entehrt, aufgrund einer Vermutung und mir blieb jetzt nichts mehr als mein nacktes Leben. Alles wofür ich so hart gearbeitet hatte wurde mir in einem kurzen Augenblick entrissen. Ich lag immer noch auf dem Boden, als ich hörte wie die Tür aufging und jemand den Raum betrat. Die Hohepriesterin richtete wieder ihr Wort an mich. »Omjaiden, ich habe mir überlegt, daß es das beste für alle wäre, wenn ich Euch ein Empfehlungsschreiben für den Abt des Klosters in der Nähe von Xixa, meines Lehens auf der Insel Xusa ausstelle. Dort könnt Ihr Euch ganz der Forschung und Eurem Seelenheil widmen. Niemand dort wird je erfahren, in welch schreckliche Angelegenheit Ihr hier verstrickt wart. Yetmer, bringt mir bitte Papier und eine Feder. Omjaiden, darf ich Euch Yetmer Ibn Tasd vorstellen, in der Woche in der Ihr inhaftiert wart, ist er zu Eurem Nachfolger bestimmt worden.« Ich erhob meinen Kopf und sah in das Gesicht des Mannes, der mir zwei Wochen zuvor in meinen Gemächern gedroht hatte. Er versuchte ein gefaßtes Gesicht zu behalten, aber der Triumph war ihm doch deutlich anzusehen. »Du Schwein, Du bist für das alles verantwortlich!« Mit einem lauten Schrei sprang ich auf die Beine. Nun wußte ich wie alles zusammenhing und dafür würde er bezahlen. Ich würde diese schmächtige Figur in der Luft zerreißen. Wenn ich unter den Folgen eines Mordes zu leiden hatte, würde es hier wenigstens den Richtigen erwischen. Ich kam genau zwei Meter weit, dann schlug mir eine der Wachen mit dem stumpfen Ende einer Hellebarde in das Genick. Bewußtlos brach ich zusammen. Als ich das nächste Mal erwachte lag ich auf der Ladefläche eines Wagens, der von einem Maultier gezogen wurde. Meine persönlichen Habseligkeiten hatte jemand in einem Rucksack verstaut, der an meiner Seite lag. Der Wagen wurde von zwei Wachen eskortiert. Wir befanden uns schon außerhalb der Stadtmauern.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Von dem Mord ist bis jetzt noch nichts aus diesem Palast heraus gedrungen. Allerdings wird dies nur eine Frage der Zeit sein und die Leute werden nach einem Schuldigen verlangen. Ich werde meine Bemühungen verstärken, den wahren Mörder zu finden, es kann ja nur jemand gewesen sein, der Zugang zu Deinem Zimmer hatte. Wie sonst soll Dein Amulett zu Fatima ins Zimmer gekommen sein? Vielleicht sollten wir noch einmal das Personal genauer unter die Lupe nehmen. Dein Amulett kannst Du wieder haben, sofern Du Wert darauf legst. 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Omjaiden, darf ich Euch Yetmer Ibn Tasd vorstellen, in der Woche in der Ihr inhaftiert wart, ist er zu Eurem Nachfolger bestimmt worden.« Ich erhob meinen Kopf und sah in das Gesicht des Mannes, der mir zwei Wochen zuvor in meinen Gemächern gedroht hatte. Er versuchte ein gefaßtes Gesicht zu behalten, aber der Triumph war ihm doch deutlich anzusehen. »Du Schwein, Du bist für das alles verantwortlich!« Mit einem lauten Schrei sprang ich auf die Beine. Nun wußte ich wie alles zusammenhing und dafür würde er bezahlen. Ich würde diese schmächtige Figur in der Luft zerreißen. Wenn ich unter den Folgen eines Mordes zu leiden hatte, würde es hier wenigstens den Richtigen erwischen. Ich kam genau zwei Meter weit, dann schlug mir eine der Wachen mit dem stumpfen Ende einer Hellebarde in das Genick. Bewußtlos brach ich zusammen. Als ich das nächste Mal erwachte lag ich auf der Ladefläche eines Wagens, der von einem Maultier gezogen wurde. 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		<author><name>Bero</name></author>
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Und selbst die »normalen« Priester, wie z.B. unser Freund Salai wissen nur, daß es uns gibt, aber nicht wo sich unser Kloster befindet, oder wer zu uns gehört. Bestimmt willst Du auch wissen, was das Ziel unseres Ordens ist. [[Mudschahed]] bedeutet in der alten Sprache der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Yavasi &lt;/del&gt;ungefähr soviel wie »Glaubenskrieger«. Es gibt den Orden schon so lange, wie es den Glauben an Bek, bzw. Priester gibt. Am Anfang war es die Aufgabe der [[Mudschahed]] die Tempel vor Ungläubigen zu bewachen. Du weißt ja wie Yaromo entstand. Die Volksstämme der &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Yavasi&lt;/del&gt;, der Rotaner und der Momsaru vereinigten sich an der großen Oase, um diese prächtige Nation zu gründen. Von da an setzte sich der Glaube an Bek im ganzen Land durch. Bald gab es in Yaromo keine Ungläubigen mehr, vor denen die Tempel geschützt werden mußten. Sogar die sturen Turek hatten erkannt, wie mächtig Bek ist und daß er der einzige und wahre Gott ist. Allerdings ist nicht immer alles so, wie es den Anschein hat. Wo Licht ist, existiert auch zwangsläufig Schatten. Es kann das eine nicht ohne das andere geben. Deshalb muß man den Schatten bekämpfen, wo immer er auftaucht, damit nicht die Finsternis das Licht verschlingt. Dies wurde zur Aufgabe der [[Mudschahed]]. Diese Männer werden speziell für den Kampf gegen das Böse ausgebildet. Damit meine ich nicht das weltliche Böse, wie z.B. Nationen die unser schönes Yaromo mit Krieg überziehen, sondern das tatsächliche Böse, den Schatten, die Geschöpfe der Finsternis. Sie lauern in Höhlen oder alten Ruinen, sie werden von verblendeten Narren aus anderen Ebenen gerufen. Sie bekommen ihre Macht von Teufelsanbetern, welche die wahre Größe Beks nicht erfassen, oder ihren eigenen Vorteil in solch unheiligen Allianzen suchen. Wann immer Indizien für solche Machenschaften auftauchen, werden die [[Mudschahed]] geschickt, um dem Treiben ein Ende zu bereiten. Dieser [[Alucard Satanherz]] ist beileibe nicht der erste Dämon, der auf Erkenfara sein Unwesen treibt. Aber ich muß zugeben, daß seine Macht ein Niveau erreicht hat, bei dessen Ausmaß es mir kalt den Rücken herunter läuft. Nie zuvor habe ich gehört, daß ein dunkles Geschöpf in solch riesigem Umfang Anhängerschaft gewinnt. Aus diesem Grund meinte Salai, daß es besser gewesen wäre, wenn die Hohepriesterin die [[Mudschahed]] nach [[Xularia]] geschickt hätte. Vielleicht würde [[Alucard Satanherz|Alucard]] dann noch in seinem Gefängnis sitzen. Allerdings hatte damals seine Macht schon zugenommen. Die Überfälle auf die Karawanen deuten darauf hin, daß er wohl schon zu dieser Zeit Gefolgsleute gefunden hatte. Es ist wirklich erstaunlich, über welche Macht er zu verfügen scheint. Ebenso erstaunlich ist es für mich, daß sich die [[Mudschahed]] noch nicht dieses Problems angenommen haben.«&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Omjaiden holte tief Luft. »Das ist eine ganze Menge, die Du da wissen willst. Kann einen Moment dauern, Dir alles zu erklären. Eigentlich wollte ich Dir Deine Fragen Stück für Stück beantworten, aber so wie die Umstände jetzt aussehen, hast Du ein Recht darauf alles gleich zu erfahren. Ich bin ein [[Mudschahed]]-Priester. Das bedeutet, daß ich einem geheimen Orden innerhalb der Glaubensgemeinschaft des Bek angehöre. Kaum jemand weiß, daß die [[Mudschahed]] existieren. Nur die Priester und einige Vertraute, die eng mit den [[Mudschahed]] zusammenarbeiten. Und selbst die »normalen« Priester, wie z.B. unser Freund Salai wissen nur, daß es uns gibt, aber nicht wo sich unser Kloster befindet, oder wer zu uns gehört. Bestimmt willst Du auch wissen, was das Ziel unseres Ordens ist. [[Mudschahed]] bedeutet in der alten Sprache der &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;[[Yavesi]] &lt;/ins&gt;ungefähr soviel wie »Glaubenskrieger«. Es gibt den Orden schon so lange, wie es den Glauben an Bek, bzw. Priester gibt. Am Anfang war es die Aufgabe der [[Mudschahed]] die Tempel vor Ungläubigen zu bewachen. Du weißt ja wie Yaromo entstand. 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Deshalb muß man den Schatten bekämpfen, wo immer er auftaucht, damit nicht die Finsternis das Licht verschlingt. Dies wurde zur Aufgabe der [[Mudschahed]]. Diese Männer werden speziell für den Kampf gegen das Böse ausgebildet. Damit meine ich nicht das weltliche Böse, wie z.B. Nationen die unser schönes Yaromo mit Krieg überziehen, sondern das tatsächliche Böse, den Schatten, die Geschöpfe der Finsternis. Sie lauern in Höhlen oder alten Ruinen, sie werden von verblendeten Narren aus anderen Ebenen gerufen. Sie bekommen ihre Macht von Teufelsanbetern, welche die wahre Größe Beks nicht erfassen, oder ihren eigenen Vorteil in solch unheiligen Allianzen suchen. Wann immer Indizien für solche Machenschaften auftauchen, werden die [[Mudschahed]] geschickt, um dem Treiben ein Ende zu bereiten. Dieser [[Alucard Satanherz]] ist beileibe nicht der erste Dämon, der auf Erkenfara sein Unwesen treibt. Aber ich muß zugeben, daß seine Macht ein Niveau erreicht hat, bei dessen Ausmaß es mir kalt den Rücken herunter läuft. Nie zuvor habe ich gehört, daß ein dunkles Geschöpf in solch riesigem Umfang Anhängerschaft gewinnt. Aus diesem Grund meinte Salai, daß es besser gewesen wäre, wenn die Hohepriesterin die [[Mudschahed]] nach [[Xularia]] geschickt hätte. Vielleicht würde [[Alucard Satanherz|Alucard]] dann noch in seinem Gefängnis sitzen. Allerdings hatte damals seine Macht schon zugenommen. Die Überfälle auf die Karawanen deuten darauf hin, daß er wohl schon zu dieser Zeit Gefolgsleute gefunden hatte. Es ist wirklich erstaunlich, über welche Macht er zu verfügen scheint. Ebenso erstaunlich ist es für mich, daß sich die [[Mudschahed]] noch nicht dieses Problems angenommen haben.«&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Und wo ist.....«  »Genug, genug!« Omjaiden hatte seinen Schlauch wieder verschlossen. »Ich werde ja alle Deine Fragen beantworten, aber eins nach dem anderen. Jeder kann ein [[Mudschahed]] werden, nicht nur Priester. Es gibt auch einfache Kämpfer, die keine Ahnung haben von der Macht der Zaubersprüche, über die nur die Priester verfügen. Aber auch diese Kämpfer werden nach ihren Fähigkeiten ausgesucht und speziell für diese Aufgabe geschult. Sie beschützen die Priester auf ihren Missionen. So eine Art Leibgarde. Ich habe Dir gesagt, daß Du so etwas wie einen siebten Sinn hast, eine Fähigkeit die nicht jeder hat. Wenn ich Dir jetzt sage, daß das Kloster des Ordens in Xamany liegt, klingelt dann etwas bei Dir?« Das war es also. Omjaiden wollte mich zu einem dieser [[Mudschahed]] ausbilden lassen. Das war doch der blanke Wahnsinn! Eben noch lebte ich beschützt und behütet in einer kleinen Oase der Ruhe und Friedfertigkeit und nun dies. Natürlich war ich froh, mit Omjaiden durch Yaromo ziehen zu dürfen, aber wenn ich vorher gewußt hätte was vor mir liegen sollte, wäre ich nicht einen Schritt vor die Tür gegangen. Gegen Dämonen kämpfen, bei Bek, wie kam Omjaiden nur auf die Idee, daß dies meine Bestimmung sein sollte? Plötzlich wußte ich nicht mehr, was mich an meinem vorherigen Leben so gestört haben konnte. Ich hätte mir einfach eine schöne und reiche Frau gesucht und ein sorgenfreies Leben geführt. Ohne Dämonen, seltsame Priester und irgendwelche geheimen Orden. [[Mudschahed]], es schüttelte mich am ganzen Körper. »Wie ich merke, bist Du sprachlos. Ich dachte mir, daß ich Dich überraschen würde. Deinem Vater und mir war sofort klar, daß Dich eine solche Aufgabe reizen würde. Diese Reise ist eine Art Prüfung. Ich wollte eigentlich erst sehen, wie Du auf Strapazen reagierst, bevor ich Dir vorschlagen wollte, von mir in den Orden eingeführt zu werden. Nur wer von einem [[Mudschahed]] vorgeschlagen wird, kann dort seine Ausbildung beginnen. Der Leumund ist während der ganzen Zeit für den Anwärter verantwortlich, bis dieser zum vollwertigen Mitglied erhoben wird. Dies dauert bei den [[Mudschahed]]-Kämpfern durchschnittlich etwa fünf Jahre, je nachdem wieviel Vorkenntnisse, z.B. im Umgang mit Waffen vorhanden sind. Die Priester studieren natürlich länger. Sie müssen das ganze Wissen haben, sie sind das Gehirn; die Kämpfer sind die Faust. Obwohl auch wir Priester in Handhabung der Waffen geschult werden. Meine Ausbildung und ich war einer der Schnellsten, nahm zehn Jahre in Anspruch. Mein Junge, ich halte große Stücke auf Dich, sonst hätte ich Deinem Vater nie vorgeschlagen, Dich nach Xamany zu bringen. Ich bin der Überzeugung, daß Du einer der Besten werden kannst. Wie Du Dich an der Waffe entwickelst werden wir noch sehen und Deine Begabung muß auch erst noch geschult werden, aber Du hast Herz, Du bist klug, neugierig und fest im Glauben an Bek. Ich weiß, daß Du diese Aufgabe bewältigen kannst!«&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Omjaiden griff zu seinem Wasserschlauch. Das Thema schien ihn durstig zu machen. Wir ritten immer noch gemächlich nebeneinander her. Die Stadt schien kein Ende zu nehmen, es würde wohl noch eine Weile dauern, bis wir das Stadttor passieren würden. 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Wenn ich Dir jetzt sage, daß das Kloster des Ordens in Xamany liegt, klingelt dann etwas bei Dir?« Das war es also. Omjaiden wollte mich zu einem dieser [[Mudschahed]] ausbilden lassen. Das war doch der blanke Wahnsinn! Eben noch lebte ich beschützt und behütet in einer kleinen Oase der Ruhe und Friedfertigkeit und nun dies. Natürlich war ich froh, mit Omjaiden durch Yaromo ziehen zu dürfen, aber wenn ich vorher gewußt hätte was vor mir liegen sollte, wäre ich nicht einen Schritt vor die Tür gegangen. Gegen Dämonen kämpfen, bei Bek, wie kam Omjaiden nur auf die Idee, daß dies meine Bestimmung sein sollte? Plötzlich wußte ich nicht mehr, was mich an meinem vorherigen Leben so gestört haben konnte. Ich hätte mir einfach eine schöne und reiche Frau gesucht und ein sorgenfreies Leben geführt. Ohne Dämonen, seltsame Priester und irgendwelche geheimen Orden. [[Mudschahed]], es schüttelte mich am ganzen Körper. »Wie ich merke, bist Du sprachlos. 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		<author><name>Bero</name></author>
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		<title>Bero: /* Kapitel I &amp;ndash; Ein ereignisreicher Tag */</title>
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		<updated>2023-06-13T16:14:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kapitel I – Ein ereignisreicher Tag&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
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Daß mein altes Kindermädchen den Raum betrat, konnte nur eines bedeuten. Ich hatte also doch mal wieder verschlafen und [[Kara]] wurde von meinem Vater, der bestimmt schon wieder vor Wut rot im Gesicht war, geschickt, um seinen »verzogenen, verweichlichten, bla bla bla, Sohn« zu holen. Als ob es ihm wichtig wäre, mich bei sich zu haben. Vater genoß meine Anwesenheit genauso wie ich seine, wenigstens darin waren wir uns einig, aber beim Frühstück ging es ums Prinzip, um sein Prinzip. »Junger Herr, wacht auf! Euer Vater ist voller Ungeduld. Er sagte, wenn Ihr in zehn Minuten nicht zu Tische seid, wird er Euch eigenhändig übers Knie legen.« Wie originell, wieder einmal eine Drohung, die er sowieso nicht umsetzen würde. Seit Mutters Tod versuchte er sich immer öfter und immer erfolgloser gegen mich durchzusetzen. Sei´s drum, um des lieben Burgfriedens willen, ging halt kein Weg dran vorbei. Also, rein in die Hose, das Hemd übergezogen und dann ganz langsam in den Speiseraum geschlurft. Dabei durfte ich nur keinen Elan zeigen, sonst könnte er noch auf den Gedanken kommen, daß seine leeren Drohungen bei mir tatsächlich wirken würden. Es lag ein langer und beschwerlicher Weg vor mir. Ich mußte zwei Treppen überwinden, den Bediensteten ausweichen und gegen das Schwindelgefühl ankämpfen, das mich zu Boden zu ziehen versuchte. Ich hatte wieder mal den Großteil der letzten Nacht heimlich in Gesellschaft meiner Freunde verbracht. Den Krug voller [[Xeth]], der Geruch der Wasserpfeife und die Vorstellung eine schöne Frau im Arm zu haben, in diesen Momenten vergaß ich diesen verfluchten Flecken Grüns inmitten der Wüste [[Xill]], meinen Geburtsort. Was gab es hier denn schon? Ein paar Oasen, die den Menschen ein bescheidenes Leben sicherten, der kleine Palast, in dem der [[Emir]] dieser Einöde, mein Vater, mit seiner Familie lebte und alle zwei Wochen eine Karawane, die Neuigkeiten aus dem Rest der Welt brachte. Ich war an einen Ort gebunden, an dem man nur als Verbannter oder Verrückter lebte. Die einzige Möglichkeit, dies für ein paar Augenblicke zu vergessen, war mit meinen Freunden zu feiern. Ihnen ging es ähnlich. ihre Väter waren Soldaten oder Beamte, die meinem Vater dienten und wir alle träumten von der großen, weiten Welt und den Abenteuern, die ein junger Mann bestehen konnte. Große exotische Städte, geheimnisvolle, wunderschöne Frauen, prunkvolle Paläste und fremde Länder, all dies wartete geradezu darauf von uns entdeckt zu werden. Aber wie konnte man der tödlichen Langeweile hier, am Rand der Welt entfliehen?&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ich erwachte. Verträumt und orientierungslos blickte ich mich in meinem Zimmer um. Für gewöhnlich wurde ich von nur zwei Geräuschen geweckt: Dem Frühstücksgong oder dem ekelerregenden Geschrei der Pfauen aus dem Palastgarten. Mistviecher, irgendwann würde ich ihnen den Hals umdrehen. War es wirklich schon die Zeit zum Frühstücken? Jedenfalls war es schon sehr hell, aber was machte es schon? Lieber noch einmal umdrehen, denn ich bekam morgens sowieso keinen Bissen runter. Gerade als die Wärme und Geborgenheit meines Bettes mich wieder zum Wegdämmern brachte, polterte jemand in mein Zimmer. Ich brauchte nicht einmal hinzusehen, so stürzte nur eine Person rein, [[Kara]]. Daß mein altes Kindermädchen den Raum betrat, konnte nur eines bedeuten. Ich hatte also doch mal wieder verschlafen und [[Kara]] wurde von meinem Vater, der bestimmt schon wieder vor Wut rot im Gesicht war, geschickt, um seinen »verzogenen, verweichlichten, bla bla bla, Sohn« zu holen. Als ob es ihm wichtig wäre, mich bei sich zu haben. Vater genoß meine Anwesenheit genauso wie ich seine, wenigstens darin waren wir uns einig, aber beim Frühstück ging es ums Prinzip, um sein Prinzip. »Junger Herr, wacht auf! Euer Vater ist voller Ungeduld. Er sagte, wenn Ihr in zehn Minuten nicht zu Tische seid, wird er Euch eigenhändig übers Knie legen.« Wie originell, wieder einmal eine Drohung, die er sowieso nicht umsetzen würde. Seit Mutters Tod versuchte er sich immer öfter und immer erfolgloser gegen mich durchzusetzen. Sei´s drum, um des lieben Burgfriedens willen, ging halt kein Weg dran vorbei. Also, rein in die Hose, das Hemd übergezogen und dann ganz langsam in den Speiseraum geschlurft. Dabei durfte ich nur keinen Elan zeigen, sonst könnte er noch auf den Gedanken kommen, daß seine leeren Drohungen bei mir tatsächlich wirken würden. Es lag ein langer und beschwerlicher Weg vor mir. Ich mußte zwei Treppen überwinden, den Bediensteten ausweichen und gegen das Schwindelgefühl ankämpfen, das mich zu Boden zu ziehen versuchte. Ich hatte wieder mal den Großteil der letzten Nacht heimlich in Gesellschaft meiner Freunde verbracht. Den Krug voller [[Xeth]], der Geruch der Wasserpfeife und die Vorstellung eine schöne Frau im Arm zu haben, in diesen Momenten vergaß ich diesen verfluchten Flecken Grüns inmitten der Wüste [[Xill]], meinen Geburtsort. Was gab es hier denn schon? Ein paar Oasen, die den Menschen ein bescheidenes Leben sicherten, der kleine Palast, in dem der [[Emir]] dieser Einöde, mein Vater, mit seiner Familie lebte und alle zwei Wochen eine Karawane, die Neuigkeiten aus dem Rest der Welt brachte. Ich war an einen Ort gebunden, an dem man nur als Verbannter oder Verrückter lebte. Die einzige Möglichkeit, dies für ein paar Augenblicke zu vergessen, war mit meinen Freunden zu feiern. Ihnen ging es ähnlich. ihre Väter waren Soldaten oder Beamte, die meinem Vater dienten und wir alle träumten von der großen, weiten Welt und den Abenteuern, die ein junger Mann bestehen konnte. Große exotische Städte, geheimnisvolle, wunderschöne Frauen, prunkvolle Paläste und fremde Länder, all dies wartete geradezu darauf von uns entdeckt zu werden. Aber wie konnte man der tödlichen Langeweile hier, am Rand der Welt entfliehen?&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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Anstatt meinem Vater einen Korb zu geben, ließ sie sich von seinem ungehobelten Provinzcharme einwickeln und folgte ihm anschließend in sein [[Emir]]at. Bald nach ihrer Hochzeit wurde sie schwanger. Mein ältester Bruder [[Tarafa Al Sulayman|Tarafa]] wurde geboren. Er wurde, wie es bei so traditionsbewußten [[Momsaru]], einer der drei großen [[Yaromo|yaromesischen]] Volksgruppen Sitte ist, zum alleinigen Erben des [[Emirat]]s erzogen. Ein Jahr später kam [[Antara]] zur Welt. Um den Einfluß der Familie zu vergrößern, wurde er dazu erzogen [[Yaromo]] als Offizier in der [[Reitergarde]] des [[Padischah]]s [[Ferret Al Dos]], zu dienen. Nach weiteren zwei Jahren erblickte mein dritter Bruder [[Etamet]] das Licht der Welt. Und auch hier bestimmte der Brauch der [[Momsaru]] sein Leben. Als Drittgeborener wurde er ein Priester des [[BEK]]. Zehn Jahre verstrichen bis meine Mutter wiederum einen Sohn gebar. Mich, [[Ahmand Al Sulayman]]. Für meine Mutter war es, aufgrund ihres Alters, eine überaus schwierige Geburt. Sie sollte sich niemals mehr gänzlich von den Strapazen erholen. Ihr Zustand verschlechterte sich über die Jahre immer mehr. Die Ärzte rieten ihr zu ihrer Familie in die [[Xeria|Hauptstadt]] zurück zukehren, da dort die bessere ärztliche Versorgung, wie auch das Klima, für ihre Genesung zuträglicher gewesen wären. Aber sie weigerte sich auch nur darüber nachzudenken. Ihr Platz sei bei ihrem Mann. Meinem Vater schien dies zu gefallen, denn anstatt sie einfach wegzuschicken, wie es ein fürsorglicher Ehemann sicher getan hätte, erlaubte er ihr zu bleiben. Mutter starb als ich neun Jahre alt war an einem Schwächeanfall. Ich konnte damals nicht verstehen, daß ich sie nie mehr wiedersehen würde, daß sie einfach aufgehört hatte zu leben. Aber ich hatte genug mitbekommen, um zu verstehen, wer dafür verantwortlich war. Mein Vater, dieser selbstsüchtige Bastard. Sie war seine Frau und sie oblag seiner Verantwortung. Er war es, der mir die Mutter nahm, von der mir nichts geblieben ist, als ein paar Erinnerungen und ein silberner Anhänger in Form eines Zweiges. [[Marianah]], der Name meiner Mutter, ist gleichzeitig auch der Name eines Strauches aus dem Parfüm gewonnen wird. Ihre Familie verdankte ihren Wohlstand dieser Pflanze, der zu ehren meine Mutter benannt wurde. Das stilisierte Symbol dieses Strauches trug sie ihr Leben lang als Anhänger um ihren Hals. Um meinen Vater daran zu erinnern was er mir genommen hatte und weil ich sie so sehr vermißte, trug ich ihn vom Moment ihres Todes an, auf meinem Leib. [[Omjaiden]], ein Priester des Bek, der schon meine älteren Brüder unterrichtete und [[Kara]], mein Kindermädchen, ersetzten mir von da an Vater und Mutter. Mein feiger Vater ging mir immer mehr aus dem Weg. Wir sahen uns nur noch beim Frühstück und dort hielt er mir ständig vor, welche Enttäuschung ich für ihn sei und daß ich mir ein Beispiel an [[Tarafa Al Sulayman|Tarafa]] nehmen sollte, mein ältester Bruder und der ganze Stolz meines Vaters. Mittlerweile hörte ich die Leier jeden Tag. [[Tarafa Al Sulayman|Tarafa]] hier, meine anderen Brüder da. Niemand hatte mich gefragt, ob ich mit der mir zugedachten Rolle als Viertgeborener zufrieden war. Nach der Sitte ist es die Aufgabe aller weiteren Söhne, den Vater und die ersten drei zu unterstützen, die Familie zu erhalten und deren Reichtum und Einfluß zu mehren. Eine ehrenvolle Aufgabe, aber im Klartext hieß das, eine Frau heiraten, die meine Familie für mich aussuchen würde. Mein Weg war also vorbestimmt. Es war egal, wann ich aufstand, wie gehorsam, intelligent oder geschickt ich war, oder welche Fähigkeiten ich mir aneignen würde. Es hatte alles keinen Einfluß auf mein Leben. Also traf ich mich immer öfter mit meinen Freunden, um zu trinken, zu rauchen und diesem Elend wenigstens in meiner Phantasie zu entfliehen.&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Der Weg der meisten von uns war schon seit der Geburt vorbestimmt. Wir waren alt genug dies zu erkennen, aber zu jung dem zu entkommen. Ich wurde vor fünfzehn Jahren als vierter Sohn des [[Emir]]s [[Umru &lt;ins style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;Al &lt;/ins&gt;Sulayman]] und seiner lieblichen und wunderschönen Frau [[Marianah]] geboren. Mein Vater lernte sie am Hofe des damaligen [[Padischah]] kennen, anläßlich dessen Krönung, bei der auch mein Vater als entfernter Verwandter zugegen war. [[Marianah]] stammte aus einem alten Händlergeschlecht mit besten Kontakten zum Königshaus. Anstatt meinem Vater einen Korb zu geben, ließ sie sich von seinem ungehobelten Provinzcharme einwickeln und folgte ihm anschließend in sein [[Emir]]at. Bald nach ihrer Hochzeit wurde sie schwanger. Mein ältester Bruder [[Tarafa Al Sulayman|Tarafa]] wurde geboren. Er wurde, wie es bei so traditionsbewußten [[Momsaru]], einer der drei großen [[Yaromo|yaromesischen]] Volksgruppen Sitte ist, zum alleinigen Erben des [[Emirat]]s erzogen. Ein Jahr später kam [[Antara]] zur Welt. Um den Einfluß der Familie zu vergrößern, wurde er dazu erzogen [[Yaromo]] als Offizier in der [[Reitergarde]] des [[Padischah]]s [[Ferret Al Dos]], zu dienen. Nach weiteren zwei Jahren erblickte mein dritter Bruder [[Etamet]] das Licht der Welt. Und auch hier bestimmte der Brauch der [[Momsaru]] sein Leben. Als Drittgeborener wurde er ein Priester des [[BEK]]. Zehn Jahre verstrichen bis meine Mutter wiederum einen Sohn gebar. Mich, [[Ahmand Al Sulayman]]. Für meine Mutter war es, aufgrund ihres Alters, eine überaus schwierige Geburt. Sie sollte sich niemals mehr gänzlich von den Strapazen erholen. Ihr Zustand verschlechterte sich über die Jahre immer mehr. Die Ärzte rieten ihr zu ihrer Familie in die [[Xeria|Hauptstadt]] zurück zukehren, da dort die bessere ärztliche Versorgung, wie auch das Klima, für ihre Genesung zuträglicher gewesen wären. Aber sie weigerte sich auch nur darüber nachzudenken. Ihr Platz sei bei ihrem Mann. Meinem Vater schien dies zu gefallen, denn anstatt sie einfach wegzuschicken, wie es ein fürsorglicher Ehemann sicher getan hätte, erlaubte er ihr zu bleiben. Mutter starb als ich neun Jahre alt war an einem Schwächeanfall. Ich konnte damals nicht verstehen, daß ich sie nie mehr wiedersehen würde, daß sie einfach aufgehört hatte zu leben. Aber ich hatte genug mitbekommen, um zu verstehen, wer dafür verantwortlich war. Mein Vater, dieser selbstsüchtige Bastard. Sie war seine Frau und sie oblag seiner Verantwortung. Er war es, der mir die Mutter nahm, von der mir nichts geblieben ist, als ein paar Erinnerungen und ein silberner Anhänger in Form eines Zweiges. [[Marianah]], der Name meiner Mutter, ist gleichzeitig auch der Name eines Strauches aus dem Parfüm gewonnen wird. Ihre Familie verdankte ihren Wohlstand dieser Pflanze, der zu ehren meine Mutter benannt wurde. Das stilisierte Symbol dieses Strauches trug sie ihr Leben lang als Anhänger um ihren Hals. Um meinen Vater daran zu erinnern was er mir genommen hatte und weil ich sie so sehr vermißte, trug ich ihn vom Moment ihres Todes an, auf meinem Leib. [[Omjaiden]], ein Priester des Bek, der schon meine älteren Brüder unterrichtete und [[Kara]], mein Kindermädchen, ersetzten mir von da an Vater und Mutter. Mein feiger Vater ging mir immer mehr aus dem Weg. Wir sahen uns nur noch beim Frühstück und dort hielt er mir ständig vor, welche Enttäuschung ich für ihn sei und daß ich mir ein Beispiel an [[Tarafa Al Sulayman|Tarafa]] nehmen sollte, mein ältester Bruder und der ganze Stolz meines Vaters. Mittlerweile hörte ich die Leier jeden Tag. [[Tarafa Al Sulayman|Tarafa]] hier, meine anderen Brüder da. Niemand hatte mich gefragt, ob ich mit der mir zugedachten Rolle als Viertgeborener zufrieden war. Nach der Sitte ist es die Aufgabe aller weiteren Söhne, den Vater und die ersten drei zu unterstützen, die Familie zu erhalten und deren Reichtum und Einfluß zu mehren. Eine ehrenvolle Aufgabe, aber im Klartext hieß das, eine Frau heiraten, die meine Familie für mich aussuchen würde. Mein Weg war also vorbestimmt. Es war egal, wann ich aufstand, wie gehorsam, intelligent oder geschickt ich war, oder welche Fähigkeiten ich mir aneignen würde. Es hatte alles keinen Einfluß auf mein Leben. 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Er hatte schon wieder diesen mitleidigen Geschichtsausdruck, den er immer aufsetzte, wenn er enttäuscht von mir war. »Endlich ausgeschlafen? Was treibst Du nachts, anstatt zu schlafen, wie Du es solltest?« Wie immer gab ich ihm keine Antwort. Er sprach weiter: »So kann es nicht mit Dir weitergehen. Setze Dich, ich muß mit Dir reden.« Da ich keine Anstalten machte mich zu setzten, fuhr er mich wütend an! »Dann bleib stehen, wenn Dir das lieber ist, denn es ändert nichts. Ich weiß, daß Du den Tod von [[Marianah]] nie verwunden hast und daß Du, warum auch immer, mir die Schuld an ihrem Tod gibst. Glaube nur nicht, daß ich nicht um sie getrauert hätte, ich tue es noch immer. Und glaube auch nicht, daß Deine Provokationen mich nicht verletzt hätten. Du hast mir klar zu verstehen gegeben, daß ich nicht nur mein geliebtes Weib, sondern auch noch einen geliebten Sohn verloren habe. Du hast ein Problem mit mir und statt es mit mir zu klären, kommen von Dir nur feige Anspielungen. Auch ich habe ein Problem, denn ich trage die Verantwortung für die Menschen hier und deshalb hatte ich nie die Zeit und auch nicht die Lust, auf Deine Kindereien einzugehen, aber was weißt Du schon von Verantwortung. Das ist auch der Grund warum ich mit Dir reden will. Ich habe letzte Nacht lange mit [[Omjaiden]], Deinem Lehrer, gesprochen.« Er hielt mich für feige und die Liebe zu meiner Mutter für Kindereien? Und natürlich hat er seine Frau verloren, er war es, der sie in den Tod getrieben hat. Bastard, irgendwie würde ich es ihm heimzahlen. Was hat er noch gesagt, er hatte mit [[Omjaiden]] gesprochen, diesem alten Tattergreis? Er kennt mich zwar wie kein zweiter, aber warum sollte Vater Wert auf seine Meinung legen? [[Omjaiden]] dient unserer Familie jetzt seit über dreißig Jahren und er müßte jetzt weit mehr als sechzig Jahre alt sein. Ich hatte früher einmal Gerüchte gehört, daß er ein mächtiger Priester war, der sich selbst eine Art Verbannung auferlegt hatte und deshalb bei uns im Nirgendwo lebte. Ich habe diesen Gerüchten nie glauben können. [[Omjaiden]] war das genaue Gegenteil von einem mächtigen Priester, wie ich ihn mir vorstellte. Er lebte stets in stiller Bescheidenheit, unterzog sich selbst auferlegten Kasteiungen und pflegte keinen Kontakt zu anderen Priestern, oder seinem Orden. Lebte so ein mächtiger Priester? Bestimmt nicht. Was hatten diese beiden Alten nur ausgeheckt? Was war so wichtig, als daß sich mein Vater mit jemandem über mich unterhalten würde? »[[Ahmand]], hörst Du mir überhaupt zu?« »Ja, Vater.« Die bittere Betonung des letzten Wortes hatte ich tausendfach geübt. »Also, [[Omjaiden]] und ich sind der Meinung, daß es für alle besser wäre, wenn Du uns für einige Zeit verlassen würdest. Er behauptet, Du hättest ein besonderes Potential in Dir, das er wecken will, was immer er damit meint, aber ich vertraue ihm. Damit Du den Umfang meiner Entscheidung verstehen kannst, will ich Dir etwas von [[Omjaiden]] erzählen, das Du vielleicht noch nicht weißt. Ich kenne [[Omjaiden]] länger als Deine Mutter. Er war damals ein junger, feuriger Priester. Seine Predigten waren voller Überzeugung und Elan und wenn er über [[BEK]] sprach, glühten seine Augen nahezu. über seine Herkunft schwieg er sich immer aus, aber es störte niemanden, denn er war ein brillanter Priester, dem eine steile Karriere vorausgesagt wurde. Zwei Jahre nachdem ich Deine Mutter zur Frau nahm, stand er plötzlich vor dem Tor. Irgend etwas war in ihm zerbrochen, das sah man auf den ersten Blick, aber er wollte keine Fragen beantworten. Er bat darum, mir als Priester zur Seite stehen zu dürfen, ich gewährte ihm diesen Wunsch und übertrug ihm Eure Erziehung. Er sollte Euch zu gottesfürchtigen und tüchtigen Söhnen machen und es ist ihm bei fast allen gelungen. Er versicherte mir, daß auch Du noch Deinen Weg finden würdest und daß er Dich dabei begleiten wolle, weil es, wie er sagte, seine von [[BEK]] auferlegte Buße sei. Also höre meine Worte. Du verläßt morgen mit [[Omjaiden]] dieses Haus und schließt Dich der Karawane an. Sie werden euch durch die Wüste bringen. Dann folgst Du ihm, um Deine Bestimmung zu finden. Für euer Auskommen wird gesorgt sein. Du tust, was er Dir sagt, denn er ist von jetzt an voll für Dich verantwortlich. Du wirst erst wieder in diesem Haus willkommen sein, wenn Omjaiden der Meinung ist, daß es an der Zeit ist. Hast Du das alles verstanden?«&lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Mein Schädel pochte, als ich das Eßzimmer erreichte. Mein Vater, wie auch [[Tarafa Al Sulayman|Tarafa]] waren bereits fertig, blieben aber wie immer sitzen, um zu kontrollieren, ob ich wirklich kommen würde. [[Tarafa Al Sulayman|Tarafa]] lächelte mich nur an. Eigentlich verstanden wir uns. Auch er hatte lange gelitten als Mutter starb. Leider war der Altersunterschied zu groß. Als ich ihn als Bruder dringend gebraucht hätte, war er schon mit der Verwaltung der Ländereien beauftragt. Zumindest hat er mich nie behandelt als wäre ich noch ein Baby. Meine anderen Brüder mußten frühzeitig das Haus verlassen, um ihren Bestimmungen zu folgen. Wir sahen uns nur einmal jährlich. Vater sah mich an. Er hatte schon wieder diesen mitleidigen Geschichtsausdruck, den er immer aufsetzte, wenn er enttäuscht von mir war. »Endlich ausgeschlafen? Was treibst Du nachts, anstatt zu schlafen, wie Du es solltest?« Wie immer gab ich ihm keine Antwort. Er sprach weiter: »So kann es nicht mit Dir weitergehen. Setze Dich, ich muß mit Dir reden.« Da ich keine Anstalten machte mich zu setzten, fuhr er mich wütend an! »Dann bleib stehen, wenn Dir das lieber ist, denn es ändert nichts. Ich weiß, daß Du den Tod von [[Marianah]] nie verwunden hast und daß Du, warum auch immer, mir die Schuld an ihrem Tod gibst. Glaube nur nicht, daß ich nicht um sie getrauert hätte, ich tue es noch immer. Und glaube auch nicht, daß Deine Provokationen mich nicht verletzt hätten. Du hast mir klar zu verstehen gegeben, daß ich nicht nur mein geliebtes Weib, sondern auch noch einen geliebten Sohn verloren habe. 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Er behauptet, Du hättest ein besonderes Potential in Dir, das er wecken will, was immer er damit meint, aber ich vertraue ihm. Damit Du den Umfang meiner Entscheidung verstehen kannst, will ich Dir etwas von [[Omjaiden]] erzählen, das Du vielleicht noch nicht weißt. Ich kenne [[Omjaiden]] länger als Deine Mutter. Er war damals ein junger, feuriger Priester. Seine Predigten waren voller Überzeugung und Elan und wenn er über [[BEK]] sprach, glühten seine Augen nahezu. über seine Herkunft schwieg er sich immer aus, aber es störte niemanden, denn er war ein brillanter Priester, dem eine steile Karriere vorausgesagt wurde. Zwei Jahre nachdem ich Deine Mutter zur Frau nahm, stand er plötzlich vor dem Tor. Irgend etwas war in ihm zerbrochen, das sah man auf den ersten Blick, aber er wollte keine Fragen beantworten. Er bat darum, mir als Priester zur Seite stehen zu dürfen, ich gewährte ihm diesen Wunsch und übertrug ihm Eure Erziehung. 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		<author><name>Bero</name></author>
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